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Fazit

"AMD hat keine CPUs für Enthusiasten mehr" - so oder ähnlich ist es in vielen Foren seit dem mit großen Hoffnungen gestarteten Bulldozer zu lesen. Das war jedoch auch schon mit den ersten FX-CPUs nur die halbe Wahrheit. Betrachtet man nur die Benchmarks, so hat auch Vishera zwar gegen teurere Sandy- und Ivy-Bridge-CPUs von Intel kaum eine Chance, einen Core i7 kann der Prozessor kaum schlagen, einen Core i5 jedoch häufig. In der Single-Thread-Leistung hat AMD je nach Test zwischen 10 und 20 Prozent zugelegt, was an den Piledriver-Kernen und nicht am unveränderten Turbotakt liegt. Das Starten von Anwendungen, auch bei hoher Last, klappt durch acht physikalische Integer-Kerne schnell.

  • Schnellere Single-Threads und gute Skalierung mit Kernen (Messungen: PCGH)
  • Der FX-8350 alias Vishera (Foto: Nico Ernst)
  • Dirt 3 wird schneller (Messungen: PCGH)
  • Enorme Leistungsaufnahme unter Last am Gesamtsystem (Messungen: PCGH)
  • Auch AMD sieht maximal 15 Prozent mehr Tempo
  • Die Veränderungen der Piledriver-Kerne am Frontend (Folien: AMD)
  • Die Daten der neuen Chipsätze
  • Das Die des FX im Überblick
  • Auch der MP3-Encoder Lame soll schneller werden.
  • Daten und OPN-Bestellnummern der neuen FX-CPUs (Tabelle: AMD)
  • Daten und Preise der FX-CPUs - nur den Core i5 sieht AMD als Gegner.
Das Die des FX im Überblick
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So viel Leistung für 200 Euro sowie freie Multiplikatoren machen die CPUs nicht nur sinnvoll für den praktischen Einsatz, sondern auch zu einem günstigen Technikspielzeug. Übertakten ist damit kein großes Problem, was aber nur Rekordjäger auf der Suche nach der höchsten machbaren Frequenz interessiert.

Weit abgeschlagen ist AMD jedoch bei der Leistungsaufnahme unter Last: 199 Watt benötigt das Gesamtsystem mit FX-8350 beim HD-Videocodieren mit x264, ähnlich schnelle Intel-CPUs liegen 80 bis 90 Watt darunter. Bei ruhendem System sind die Plattformen aber fast gleichauf.

Damit empfiehlt sich der neue FX vor allem für Anwender, die für einen geringen Preis einen PC bauen wollen, der nur selten unter Höchstlast arbeitet. Beim Spielen ist ohnehin eine schnelle Grafikkarte der größte Verbraucher, so dass die Wahl nur dafür nicht nur nach Rechenleistung und Leistungsaufnahme getroffen werden dürfte.

Die Unterschiede in der Leistung sind jedoch zu gering, um ein System mit einem FX-8150 gleich aufzurüsten. Soll eine kleinere CPU ersetzt oder ein neuer Rechner zusammengestellt werden, empfiehlt sich gleich das neue Topmodell FX-8350. Komplett-PCs unter 800 Euro, die fit für alle Anwendungsbereiche sind, lassen sich so auch mit einer schnellen Grafikkarte zusammenstellen. Wieder einmal muss AMD aber dafür die PC-Hersteller überzeugen, am besten mit schneller und anhaltender Verfügbarkeit der neuen CPUs.

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 Spiele und Leistungsaufnahme
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Lala Satalin... 25. Okt 2012

Ich gebe lieber mehr aus, habe dafür ein stromsparenderes System, das stabiler ist und wo...

Heintje 24. Okt 2012

Jo, könnte sogar verstehen, wenn die sich beim momentanen Markt mit den Investitionen für...

Thaodan 24. Okt 2012

Gerade bei Intel ist sehr viel im CPU viel mehr als bei AMD gerade seit Sandy Bridge.

Der Held vom... 24. Okt 2012

Das stimmt so nicht ganz. Klar, die Mainboards für die Sockel AM3(+) und 1155 beginnen...

Satan 24. Okt 2012

Theoretisch müssten alle Phenoms auf AM2+ laufen, unterscheiden tun die sich letztenendes...


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