A12 Pro-8800B: In HPs neuen Elitebooks steckt AMDs neuer Carrizo-Chip

Hochwertige Notebooks mit vernünftigen Komponenten und AMD-Prozessoren sind selten. Eine Ausnahme stellen die drei neu angekündigten Elitebooks von HP dar, in denen die neue Pro-Version der Carrizo-Chips für Business-Notebooks steckt.

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Das Elitebook 725 G3 mit Carrizo-Business-Chip verfügt über ein 12,5-Zoll-Display
Das Elitebook 725 G3 mit Carrizo-Business-Chip verfügt über ein 12,5-Zoll-Display (Bild: HP)

AMD hat vier neue Carrizo-Prozessoren für Business-Notebooks vorgestellt und HP mehrere damit ausgestattete Elitebooks mit 12,5- bis 15,6-Zoll-Displays. Prinzipiell entsprechen die Carrizo-Chips den bisherigen Modellen, allerdings hat AMD noch eine APU mit zwei statt vier Kernen angekündigt und dem Spitzenmodell schlicht ein A12- statt FX-Präfix verpasst.

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Der A12 Pro-8800B nutzt zwei Excavator-Module und somit vier Integer-Kerne mit bis zu 3,4 GHz. Den Basistakt verschweigt AMD, er liegt bei 2,1 GHz. Die integrierte GCN-Grafikeinheit verfügt über acht Compute Units, was 512 Shader-Einheiten entspricht. Diese laufen mit bis zu 800 MHz. Der A10 Pro-8700B und der A8 Pro-8600B takten ihre vier Kerne niedriger, die GPU muss sich mit 384 Rechenwerken bei bis zu 800 und bis zu 720 MHz begnügen.

  • Carrizo Pro für Business-Notebooks (Bild: AMD)
  • Spezifikationen der Carrizo-Pro-Modell (Bild: AMD)
Spezifikationen der Carrizo-Pro-Modell (Bild: AMD)

Nach unten hin erweitert AMD das Portfolio um den A6 Pro-8500B, in dem ein Modul abgeschaltet ist, ergo zwei Kerne verbaut sind. Die Grafikeinheit verwendet sechs Compute Units und erreicht bis zu 800 MHz. Alle Modelle nutzen DDR3-2133-Arbeitsspeicher und sind auf 12 bis 35 Watt konfigurierbar. Einzig den A6-Chip hat AMD mit 12 bis 15 Watt und DDR3-1600 spezifiziert. In den APUs steckt ein ARM-Kern, der Trustzone für sichere Anwendungen ermöglicht. Zudem werden die Carrizo-Chips mit Qualcomms X5-Modem für LTE Cat4 mit bis zu 150 MBit pro Sekunde im Downstream kombiniert.

Gut ausgestattete Elitebooks von HP

HPs neue Elitebooks sind mit allen Pro-Carrizo-Chips abgesehen vom A6-Modell erhältlich. Das 725 G3 nutzt ein 12,5-, das 745 G3 ein 14-Zoll-Display und das das 755 G3 ein 15,6-Zoll-Display. Jedes der drei Modelle kann mit einem matten 1080p-IPS-Panel oder einem entspiegelnden Touch-Display erworben, und beide Speichersteckplätze können mit bis zu 16 GByte RAM bestückt werden. Das ist nicht selbstverständlich, allerdings bietet HP maximal DDR3-1600 an.

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Die weiteren Ausstattungsoptionen sind - je nach Modell - Festplatten mit bis zu 1 TByte Kapazität, eine 500-GByte-SSHD, eine Sata-SSD im M.2-Format mit bis zu 512 GByte oder ein PCIe-Modell mit bis zu 256 GByte. Erfreulich: Die Elitebooks sind mit einem Kartenleser und einem SIM-Slot ausgerüstet.

HP nennt einen Preis von 750 US-Dollar aufwärts, die Geräte sollen noch im September verfügbar sein. Einen Termin für Deutschland gab der Hersteller bisher nicht an.

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