A10 Fusion: Apple baut erstmals Chip mit vier asymmetrischen Kernen

Die Konkurrenz, etwa Samsung und Qualcomm, hat es vorgemacht, Apple zieht nach: Der A10 Fusion im iPhone 7 (Plus) nutzt eine Art von Big-Little-Prinzip, also zwei schnelle und zwei effizientere CPU-Kerne.

Artikel veröffentlicht am ,
A10 Fusion
A10 Fusion (Bild: Apple)

Apple hat im Rahmen der Vorstellung des iPhone 7 (Plus) auch einige Details zum verbauten System-on-a-Chip verraten: Das heißt A10 Fusion statt einfach nur A10 und das aus gutem Grund. Die vergangenen Jahre hat Apple bei seinen Smartphone-Chips bis einschließlich zum A9 auf zwei identische CPU-Kerne gesetzt. Beim A10 Fusion sind es vier, aufgeteilt in zwei Cluster.

  • Der A10 bekommt einen Fusion-Zusatz (Bild: Apple)
  • Das SoC besteht aus 3,3 Milliarden Transistoren (Bild: Apple)
  • Ein Cluster setzt auf zwei flotte Kerne (Bild: Apple)
  • Graph mit der CPU-Geschwindigkeit seit dem ersten iPhone (Bild: Apple)
  • Der kleine Cluster benötigt wenig Energie (Bild: Apple)
  • App-Migration in Hardware? (Bild: Apple)
  • +50 % mehr Grafikleistung (Bild: Apple)
  • Die neue iGPU soll deutlich effizienter sein (Bild: Apple)
  • Graph mit der iGPU-Geschwindigkeit seit dem ersten iPhone (Bild: Apple)
  • Laut Hersteller ist der A10 Fusion der schnellste Smartphone-Chip (Bild: Apple)
Das SoC besteht aus 3,3 Milliarden Transistoren (Bild: Apple)

Dieses Prinzip ist nicht neu, der britische Hersteller ARM, von dem Apple die ARMv8-Architektur für seine Chips lizenziert hat, stelle die sogenannte Big-Little-Idee schon Ende 2011 vor. Seitdem haben viele SoC-Entwickler, darunter Mediatek (Helio X25) und Samsung (Exynos 8890) oder Qualcomm (Snapdragon 820) entsprechende Modelle mit acht oder zehn Kernen vorgestellt.

Im A10 Fusion rechnen im Big-Cluster zwei Hurricane-Kerne, die 40 Prozent schneller sein sollen als die beiden im A9 und der Little-Cluster mit zwei Zephyr-Kenen soll nur ein Fünftel der Energie des großen Blocks benötigen. Ein spezieller Performance-Controller soll für die App-Migration zwischen den Clustern sorgen, was danach klingt, als würde das Betriebssystem zwei statt vier Kerne sehen - wir sind gespannt.

Zur Grafikeinheit ließ Apple verlauten, sie würde sechs Shader-Blöcke wie der A9 nutzen, sie sei aber dennoch um die Hälfte schneller bei nur zwei Dritteln der Leistungsaufnahme. Trotz der enormen 3,3 Milliarden Transistoren für das System-on-a-Chip ist davon auszugehen, dass Apple den A10 Fusion bei der TSMC noch in einem 16FF- statt einem 10FF-Verfahren fertigen lässt.

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Dwalinn 09. Sep 2016

Sag niemals nie, es gibt schon ein paar Ansätze wie man leise ein SoC Aktiv kühlen...

birdy 08. Sep 2016

Muss ich den Designern gleich erzählen, dass sie auf dem iPad nur "Trallala-Arbeit...

_j_b_ 08. Sep 2016

Ich könnte mir vorstellen das es halt Situation gibt in denen die CPU aufgabenbedingt...

_j_b_ 08. Sep 2016

Das Problem ist außerdem, dass jeder Fertiger seinen eigenen "Katalog" an...



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