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A-Serie-7000-APUs: Neue Chipsätze für AMDs Kaveri

AMD hat neue Fusion Controller Hubs für den Sockel FM2+ in Aussicht gestellt. Sie unterstützen die kommenden Kaveri-APUs, diese nennt AMD A-Serie 7000.
/ Marc Sauter
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Der A88X und der A78 sind die neuen FHCs für den Sockel FM2+. (Bild: AMD)
Der A88X und der A78 sind die neuen FHCs für den Sockel FM2+. Bild: AMD

Zusammen mit der Veröffentlichung der neuen Richland-APU A10-6790K hat AMD Informationen zu den kommenden Fusion Controller Hubs (FCH) für den Sockel FM2+ veröffentlicht. Die beiden Chips A88X und A78 entsprechen bis auf die Raid-Treiber und einige Kleinigkeiten den Vorgängern A85X und A75. Kaveri unterstützt laut AMD auch den älteren A55-FCH.

Bisher stellte Promise die Software für AMDs Raid-Funktionen, bei den neuen Platform Controller Hubs hingegen stellt Dot Hill(öffnet im neuen Fenster) die Treiber. Welche Veränderungen sich hier im Detail ergeben, ist derzeit spekulativ - denkbar ist Trim bei Raids, was bisher bei AMD nicht funktioniert. Weiterhin sollen die kommenden FCHs Verbesserungen für USB 3.0 erhalten, beispielsweise aktualisierte xHCI-Spezifikationen.

Für den Betrieb einer Kaveri-APU ist der Sockel FM2+ zwingend erforderlich, allerdings weder der A88X noch der A78. Die neuen APUs, die als A-Serie 7000 in den Handel kommen sollen, arbeiten laut AMD auch mit dem älteren und günstigen A55-Chip zusammen. Diesem fehlt unter anderem USB 3.0, an der Leistung der APU an sich ändert der FCH jedoch nichts. AMDs Roadmap bestätigt zudem, dass Kaveri erst 2014 in den Handel gelangt, die Vorstellung aber soll 2013 erfolgen .

Kaveri basiert auf der Steamroller-Architektur , bietet eine GCN-Grafikeinheit und unterstützt Huma . Weiterhin unterstützen die APUs erstmals PCIe 3.0 und erscheinen dank der Verschiebung von Broadwell zu einem für AMD günstigen Zeitpunkt.


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