A Plague Tale Requiem Vorschau: Rattenplage statt Flugverkehr

Asobo Studio ist für den Flight Simulator bekannt. Nun steht das Team vor der Veröffentlichung von A Plague Tale 2 - Golem.de hat es angespielt.

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Artwork von A Plague Tale Requiem
Artwork von A Plague Tale Requiem (Bild: Asobo Studio)

Ein Messer - wir brauchen ein einziges verdammtes Messer, wahlweise einen Bolzen für die Armbrust. Beides würde uns in A Plague Tale Requiem dabei helfen, eine feindliche Wache zu töten und eine Tür zu erreichen, hinter der wir fürs Erste in Sicherheit sind.

Nur leider: Zwar schleichen wir schon seit zehn Minuten durch einen Keller, aber in allen geöffneten Kisten finden wir weder ein Messer noch einen Bolzen. Was tun? In Requiem ist es an uns, mit den beiden Hauptfiguren Amicia und Hugo de Rune eine möglichst kreative Lösung zu finden.

Das Action-Schleichspiel entsteht derzeit bei dem französischen Entwicklerstudio Asobo, das vor allem für den gemeinsam mit Microsoft produzierten Flight Simulator bekannt ist. Das Team steckt aber noch hinter einer Fantasyserie, nämlich A Plague Tale.

Es gibt nicht wirklich Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Titeln, eine kleine aber doch: Requiem spielt nicht in einem frei erfundenen Fantasy-Szenario, sondern in einer halbwegs authentisch nachgebauten Welt. Bei der Produktion helfen Experten für Mediävistik. Die Levels sollen locker auf echten Umgebungen basieren.

In Requiem sind die jugendliche Amicia und ihr kleiner Bruder Hugo rund ein halbes Jahr nach den Ereignissen des ersten Teils unterwegs. Die beiden wollen nach Südfrankreich und dann in Richtung Italien reisen - zu Fuß, nicht mit dem Airbus. Ganz praktisch bedeutet der Wechsel, dass die Welt mediterraner aussieht und freundlicher wirkt.

Die eigentliche Hauptfigur ist Hugo, der durch eine mysteriöse Kraft in Verbindung mit Ratten steht. Dadurch kann er auf magische Art mit ihren Augen durch Wände sehen - im Spiel ist das dann schlicht ein Röntgenblick. Neu ist die Option, einen riesigen Schwarm an Nagetieren direkt zu steuern. Ausprobieren konnten wir das nicht.

In unserem spielbaren Abschnitt haben wir vor allem die Fähigkeiten von Amicia verwendet, insbesondere die neue Armbrust sowie das Messer. Beides sind Waffen, mit denen wir die nicht allzu dick gepanzerten Feinde sofort töten können.

  • Artwork von A Plague Tale Requiem (Bild: Asobo Studio)
  • Artwork von A Plague Tale Requiem (Bild: Asobo Studio)
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  • Artwork von A Plague Tale Requiem (Bild: Asobo Studio)
Artwork von A Plague Tale Requiem (Bild: Asobo Studio)

Allerdings hatten wir immer extremen Munitionsmangel - auch das Messer können wir nur einmal verwenden, dann müssen wir ein neues suchen. Das zwingt uns, möglichst vorsichtig zu schleichen wie die meiste Zeit im ersten A Plague Tale.

Die Umgebungen sind nach unserem Eindruck etwas größer und minimal offener, dennoch soll Requiem insgesamt ähnlich linear sein wie der Vorgänger. Der Umfang soll mit rund 15 bis 18 Stunden für die Kampagne etwas größer ausfallen.

A Plague Tale Requiem: Plattformen und Verfügbarkeit

Die Grafik macht wie im Vorgänger einen sehr guten Eindruck, von der Landschaft über die Gesichter der Protagonisten wirkt alles extrem detailreich - vielleicht hat der Flight Simulator hier doch Einfluss, indem er viel Budget eingespielt hat.

A Plague Tale Requiem soll nach aktueller Planung am 18. Oktober 2022 für Xbox Series X/S, Playstation 5 und Windows-PC erscheinen; gleichzeitig erscheint eine Cloud-Gaming-Version für die Nintendo Switch.

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