A Knight of the Seven Kingdoms: So dreckig und echt, dass es einen umhaut
Inhalt
Nur sechs Folgen – mehr hat die erste Staffel von A Knight of the Seven Kingdoms nicht. Die letzte läuft am heutigen Montag (23. Februar 2026) bei HBO Max. Die Episoden sind deutlich kürzer als bei Game of Thrones oder House of the Dragon. Die Geschichte ist es auch, denn während es bei Game of Thrones und House of the Dragon um die großen Intrigen, den Kampf der Adelshäuser untereinander und die Herrschaft über Westeros geht, geht es hier um das Abenteuer eines Heckenritters und seines Knappen.
Dunk (kurz für Duncan) war einst selbst ein Knappe, zieht nach dem Tod seines Herrn jedoch durch die Lande, schläft unter Bäumen und folgt dem Kodex des Rittertums: sich immer für die Unterdrückten und die Gerechtigkeit einzusetzen. Auf seinem Weg gabelt er den jungen Egg auf, der sich ihm als Knappe andient. Dunk ist auf dem Weg zu einem Turnier, aber dort muss er erst jemanden finden, der für ihn bürgt, da sich niemand an seinen Herrn erinnern kann und somit in Zweifel gezogen wird, ob Dunk überhaupt ein Ritter ist.
Aber das ist noch das kleinste Problem, das dieser Heckenritter überwinden muss, denn schon bald geht es nicht mehr nur um ein Turnier, sondern um einen Kampf, der ihn bis an seine Grenzen führen wird – und nach dem er Egg mit anderen Augen sieht.
Erleichtern hinterm Baum
A Knight of the Seven Kingdoms ist anders als die anderen Westeros-Serien. Es fehlt die Schwere, das Gefühl des Unheils, das über allem liegt. Das zeigt sich schon ganz am Anfang, als die Titelmelodie von Game of Thrones ertönt, dann aber jäh abgebrochen wird, während man Dunk hinter einem Baum stehen und sich erleichtern sieht.
Ein Anfang, der zeigt, dass dies eben nicht nur eine weitere Geschichte im Stil von Game of Thrones oder House of the Dragon ist.
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