989 MBit/s: 5G-Netze der Telekom (eigentlich) noch nicht öffentlich

Die 5G-Netze der Telekom sind noch nicht offen. Ein erster Tester in Bonn hatte einfach Glück. Der Youtuber erreichte stolze 989 MBit/s.

Artikel veröffentlicht am ,
5G-Antenne der Telekom in Berlin
5G-Antenne der Telekom in Berlin (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Weil der Deutschen Telekom weiterhin "die offizielle Frequenzzuteilung fehlt", seien ihre 5G-Testnetze immer noch nicht öffentlich zugänglich. Das sagte Telekom-Sprecher Georg von Wagner Golem.de auf Anfrage. Bei Youtube war ein Testvideo aufgetaucht, in dem ein Nutzer im 5G-Netz der Telekom 989 MBit/s erreicht.

Stellenmarkt
  1. Product Lead (f/m/d)
    NEXPLORE Technology GmbH, Essen, Darmstadt, München
  2. Consultant Backup (m/w/d)
    ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
Detailsuche

"Wir haben in Bonn, Berlin und Darmstadt drei 5G-Testfelder. In diesen Städten testen wir 5G auf Testfrequenzen. Wenn sich Kunden zufällig mit einem gültigen 5G-Tarif und einem 5G-Endgerät in einem dieser Bereiche aufhalten, kann es sein, dass sich das Gerät ins 5G-Netz einbucht", erklärte der Sprecher.

Der Youtuber Tobske berichtete im Golem.de-Leserforum: "Ich habe den Magenta Mobil Special XL Tarif für 85 Euro im Monat. Ich habe die Sim ins Mate20 X5G gesteckt. Und ich hatte 5G. Bei mir funktionierte es mit 929 MBit/s in der Spitze, später habe ich den Rekord geknackt und 989 MBit/s erreicht."

Die ersten Netze laufen noch mit Testfrequenzen, die die Bundesnetzagentur bereitgestellt hat. "Hier dürfen wir nur mit einem Viertel der Sendeleistung arbeiten, was noch eine Einschränkung bedeutet", sagte Dirk Wössner, Vorstand Telekom Deutschland, am 3. Juli 2019 in Berlin. Kunden hätten zu den Testnetzen keinen Zugang, hier würden spezielle SIM-Karten benötigt, erklärte ein Techniker Golem.de.

Golem Karrierewelt
  1. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14./15.02.2023, virtuell
  2. Cloud Competence Center: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Ein-Tages-Workshop
    28.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

"Grundsätzlich gilt aber nach wie vor, dass wir zunächst auf die Zuteilung der offiziellen 5G-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur warten. Neben Tarifen und Geräten brauchen wir diese Zuteilung, um den 5G-Betrieb zu starten", sagte von Wagner. Man gehe davon aus, dass das in den nächsten Wochen der Fall sein werde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


ErichBergen 19. Aug 2019

Tja du hast auch keinen sinn...

NaruHina 18. Aug 2019

Die Nachfrage danach ist nicht so hoch dass es sich für die Anbieter lohnen würde sowas...

spyro2000 17. Aug 2019

Offenbar wird 5G zunächst erstmal nur als eine Art "Download Booster" eingesetzt. Der...

ChrisE 17. Aug 2019

Das ist wahrscheinlich einfach nur Telekom-Sprech für braucht einen Tarif, der...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Amazon Shopper Panel
Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs

Wer seinen gesamten Smartphone-Datenverkehr über Amazons Server leitet, wird mit einem monatlichen Gutschein dafür bezahlt.

Amazon Shopper Panel: Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs
Artikel
  1. Vodafone und Telekom: LTE-Ausbau in Berliner Bahntunneln dauert weitere Jahre
    Vodafone und Telekom
    LTE-Ausbau in Berliner Bahntunneln dauert weitere Jahre

    Laut Senatsverwaltung kam der Ausbau der Base-Transceiver-Station-Hotels nicht wie geplant voran. Nicht nur die Kunden von Vodafone und Telekom haben das Nachsehen.

  2. Northrop Grumman: B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt
    Northrop Grumman
    B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt

    Northrop Grumman hat mit dem B-21 Raider eine neuen Tarnkappenbomber vorgestellt. Dabei kamen agile Softwareentwicklung und digitales Engineering zum Einsatz.

  3. Soziale Netzwerke: Liken bei Hasspostings kann strafbar sein
    Soziale Netzwerke
    Liken bei Hasspostings kann strafbar sein

    Facebook-Nutzer, die nicht davor zurückschrecken, diskriminierende oder beleidigende oder Postings zu liken, sollten sich das gut überlegen. Denn das Drücken des Gefällt-mir-Buttons kann hier erhebliche rechtliche Folgen haben.
    Von Harald Büring

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • SanDisk Extreme PRO 1TB 141,86€ • Amazon-Geräte bis -53% • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€, AMD-Ryzen-CPUs zu Bestpreisen • Alternate: WD_BLACK P10 2TB 76,89€ • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn • Thrustmaster Ferrari GTE Wheel 87,60€ [Werbung]
    •  /