Abo
  • Services:

918 Spyder: Porsches Hybridrakete

Vor zwei Jahren hat Porsche ein rollendes Testlabor für Hybridantriebe vorgestellt. Auf der IAA präsentieren die Schwaben mit dem 918 Spyder einen Supersportwagen mit Hybridantrieb.

Artikel veröffentlicht am ,
Porsche 918 Spyder: drei Motoren, fünf Fahrmodi
Porsche 918 Spyder: drei Motoren, fünf Fahrmodi (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Drei Motoren, insgesamt 887 PS: Untermotorisiert ist der Porsche 918 Spyder wahrlich nicht. Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt stellt Porsche einen neuen Supersportwagen mit Hybridantrieb vor (Halle 3.0, Stand A12).

  • Porsche hat den Supersportwagen 918 Spyder... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... mit einem Hybridantrieb ausgestattet. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der besteht aus zwei Elektromotoren... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und einer Verbrennungsmaschine. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Antriebe könne in insgesamt fünf Modi kombiniert werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Darunter ist einer für eine Fahrweise mit wenig Spritverbrauch. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Porsche hat den Supersportwagen 918 Spyder... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Der Hauptantrieb des Porsche Spyder ist eine Verbrennungsmaschine: ein V8-Hochdrehzahlmotor mit einer Leistung von 608 PS (447 Kilowatt, kW): Hinzu kommen zwei Elektromotoren. Der eine befindet sich als Scheibenelement zwischen Motor und Getriebe und wirkt auf die Hinterachse. Er hat eine Leistung von 115 kW.

E-Motor vorn

Der zweite Elektromotor sitzt auf der Vorderachse. Er kann individuell zugeschaltet werden und sorgt etwa in der Kurve für mehr Sicherheit. Außerdem kann er als Booster für mehr Beschleunigung sorgen. Der Motor hat eine Leistung von 95 kW und wird ab einer Geschwindigkeit von 235 Kilometern pro Stunde (km/h) abgekoppelt, damit er nicht überdreht.

Das Auto hat einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von rund sieben Kilowattstunden. Er besteht aus 312 Einzelzellen und ist flüssigkeitsgekühlt. Der Energiespeicher wird zum einen über die Rückgewinnung von Bremsenergie geladen, zum anderen an der Steckdose. An der heimischen Steckdose dauert das rund vier Stunden, an einer Gleichstrom-Schnellladestation 25 Minuten. Auf den Akku gibt Porsche sieben Jahre Garantie.

Fünf Fahrmodi

Der 918 Spyder ist als Parallelhybrid konzipiert. Das bedeutet, die Antriebe können kombiniert werden. Laut Porsche ergeben sich fünf Fahrmodi. Der 918 Spyder kann rein elektrisch gefahren werden. In dem E-Power genannten Modus schafft er immerhin eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Die Reichweite ist aber begrenzt: je nach Fahrweise 16 bis 32 km. Sinkt der Ladestand des Akkus unter eine bestimmte Schwelle, schaltet das Auto automatisch in den Hybridmodus, bei dem die drei Motoren abwechselnd arbeiten. In diesem Modus verbraucht das Auto am wenigsten Treibstoff - laut Hersteller 3 bis 3,4 Liter Treibstoff auf 100 km. Im Modus Sport-Hybrid übernimmt die Verbrennungsmaschine den Antrieb. Die beiden Elektromotoren werden für mehr Schub etwas beim Beschleunigen genutzt.

Die Modi Race-Hybrid und Hot Lap hingegen sind weniger für die Straße als vielmehr - die Bezeichnungen weisen darauf hin - für die Rennstrecke gedacht: Hier werden alle Komponenten des Antriebsstrangs bis zu ihrer Leistungsgrenze betrieben. Die Höchstgeschwindigkeit des Autos liegt bei 325 km/h. Der Porsche 918 Spyder schaffte eine Runde auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings in der rekordverdächtigen Zeit von unter 7 Minuten.

Rollendes Testlabor 918 RSR

In die Entwicklung des 918 Spyder sind die Ergebnisse der Tests mit dem 918 RSR eingeflossen. Der Rennwagen diente Porsche als rollendes Testlabor für Hybridantriebe. Er war 2011 auf der Automesse in Detroit vorgestellt worden.

Porsche wird von dem Hybridrenner 918 Stück produzieren. Ein 918 Spyder kostet in der Basisversion knapp 770.000 Euro.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 119,90€
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

Anonymer Nutzer 17. Sep 2013

Nein. Das Klischee gehört ja nicht den Autokäufern.

Ach 16. Sep 2013

Ja dieser Radical. In einigen Ländern würde der er auf der Straße gerade noch zugelassen...

Arkarit 14. Sep 2013

Mir würde die Tankrechnung ein Grinsen bereiten (wenn der Spritverbrauch auch nur in die...

Frank1965 13. Sep 2013

Da kann man schön die Absurdität der NEFZ-Kriterien sehen, abseits von den ohnehin...

Ach 13. Sep 2013

..ist bereits verkauft.


Folgen Sie uns
       


Sony ZG9 angesehen (CES 2019)

Sony hat auf der CES 2019 mit dem ZG9 seinen ersten 8K-Fernseher vorgestellt.

Sony ZG9 angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  2. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  3. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion

IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

    •  /