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8x M.2: Seagates 64-Terabyte-SSD nutzt 16 PCIe-Gen3-Lanes

Sehr viel Kapazität und hohe Transferrate: Seagate zeigt eine SSD, die aus mehreren kleinen SSDs besteht. Obendrein gibt es neue Modelle der Nytro-Serie mit mehr Speicherplatz.

Artikel veröffentlicht am ,
Prototyp der 64-Terabyte-SSD
Prototyp der 64-Terabyte-SSD (Bild: Seagate)

Seagate stellt auf dem Flash Memory Summit eine ungewöhnliche SSD vor: Das gezeigte Modell weist eine Speicherkapazität von 64 Terabyte auf und damit noch ein bisschen mehr als der 60-Terabyte-Prototyp vom vergangenen Jahr. Damals handelte es sich aber um ein 3,5-Zoll-Gehäuse mit drei doppelseitig bestückten Platinen und Dual-Port-12-GBit/s-SAS-Anschluss.

  • Nytro 3000 (Bild: Seagate)
  • Prototyp der 64-TByte-SSD (Bild: Seagate)
  • Prototyp der 64-TByte-SSD (Bild: Seagate)
  • Nytro 5000 (Bild: Seagate)
Prototyp der 64-TByte-SSD (Bild: Seagate)
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Die neue Variante erinnert an die Nytro XP7200, wenngleich in aufwendigerer Bauweise. Statt drei SSDs im M.2-Kärtchenformfaktor auf eine Platine zu packen, kombiniert Seagate gleich acht davon - vier auf der Vorderseite, vier auf der Rückseite. Jede der kleinen Karten sichert 8 Terabyte und nutzt einen Marvell-NVMe-Controller. Die werden per PLX-Switch zusammengeschaltet, um so per PCIe-Gen3-x16-Anschluss eine hohe Transferrate zu erreichen.

Laut Hersteller sei so eine Datenübertragungsrate von 13 GByte pro Sekunde beim sequenziellen Lesen möglich. Viel mehr geht ohnehin nicht, dazu würde es mehr Lanes oder PCIe Gen4 brauchen. Seagate plant, im ersten Halbjahr 2018 erste Muster der 64-Terabyte-SSD an enge Partner auszuliefern.

Nytro 5000 und Nytro 3000

Abseits des Prototyps hat Seagate noch die Nytro 5000 und die Nytro 3000 vorgestellt. Die Nytro 5000 folgt auf die Nytro XM1440 vom vergangenen Jahr, eine M.2-2280-SSD mit 2 Terabyte Speicherkapazität. Das neue Modell soll 67.000 Input-/Output-Operationen pro Sekunde pro Watt schaffen, doppelt so viele wie die Nytro XM1440. Mit der Nytro 3000 bietet Seagate eine SSD im 2,5-Zoll-Formfaktor an. Sie folgt auf die Seagate 1200.2 und nutzt ebenfalls Dual-Port-12-GBit/s-SAS. Statt 3,84 gibt es 15 Terabyte, zudem steigt die Datenrate von 1,75 auf 2,2 GByte pro Sekunde. Beide SSDs verwenden 3D-Flash-Speicher.



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mainframe 11. Aug 2017

Mich würde ja schonmal der Preis interessieren... Und die Herstellungskosten im Bergleich...

GenXRoad 11. Aug 2017

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otraupe 11. Aug 2017

Seit wann reden wir eigentlich von "sichern" für ganz normales Storage? Mit Sicherheit...


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