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Rückenübungen erhöhen den Score

Es gibt Alternativen neben dem Befolgen von Anweisungen, um den Fitness-Score durch Eigeninitiative zu erhöhen. Die 8Sense-App bietet dafür vorgefertigte Übungen an, die für den oberen und unteren Rücken gedacht sind. Menschen mit Rückenschmerzen dürften einige dieser Übungen bekannt vorkommen.

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Derzeit stehen vier verschiedene Übungen mit Sensor-Unterstützung zur Verfügung. Laterale Dehnung fordert von uns das Halten einer nach links und rechts gelehnten Rückenhaltung. In der Aufrecht-Challenge sitzen wir auf der Stuhlkante und ohne Rückenlehne für fünf Minuten aufrecht. Im Sitzen können wir zudem unseren unteren Rücken durch Vorlehnen und Berühren des Fußbodens strecken oder aufrecht stehend uns nach hinten überbeugen - ebenfalls zur Dehnung des unteren Rückens.

Der Clip dient hier als Neigungssensor und misst, ob wir uns weit genug nach rechts oder links gelehnt oder nach unten gebeugt haben. In der Aufrecht-Challenge ist er eine Art Wasserwaage, die möglichst zentriert gehalten werden muss, um schiefe Sitzpositionen zu vermeiden.

  • Der 8Clip (links) und das ungewöhnliche Ladegerät daneben (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Clip wird an einen Kragen oder an den oberen Rand des T-Shirts angeklemmt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der 8Clip ist kompakt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der 8Clip ist kompakt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Ladegerät kann auch falsch herum eingesteckt werden.
  • Geladen werden kann das Zubehör per USB-A. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Geladen werden kann das Zubehör per USB-A. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die App misst vier Bewegungsmuster. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Auswertung wird in Prozentpunkten dargestellt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können uns vergangene und aktuelle Tage auch im Detail anschauen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die App schlüsselt den Score auch auf. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Generell werden viele Elemente verständlich erklärt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Generell werden viele Elemente verständlich erklärt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können uns vergangene und aktuelle Tage auch im Detail anschauen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können uns vergangene und aktuelle Tage auch im Detail anschauen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In den Einstellungen können wir den Clip auch kalibrieren und die verbliebene Akkulaufzeit einsehen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Einige Übungen gibt es nur als Videotutorial. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bei dieser Rückenübung müssen wir für eine Kalibrierung zunächst aufrecht sitzen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Danach beugen wir uns für 30 Sekunden nach vorn. Das dehnt den Rücken. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bei Erfolg bekommen wir Fitnesspunkte gutgeschrieben. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Fünf Minuten lang ohne Rückenlehne aufrecht sitzen: Klingt einfacher, als es ist. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bisher gibt es leider nur vier Sensorübungen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Newsfeed wurde seit drei Monaten nicht aktualisiert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Auswertung wird in Prozentpunkten dargestellt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Bis zu fünf Prozentpunkte können wir durch diese maximal fünf Minuten andauernden Übungen erhalten. Führen wir eine Übung falsch aus, gibt es weniger Punkte. Hier sehen wir im 8Sense enormes Entwicklungspotenzial, da der Clip beim richtigen Ausführen schon eine gute Hilfestellung ist. Außerdem erklärt die Software uns die einzelnen Übungen anhand von Stichpunkten leicht verständlich. Mehr solcher interaktiven Übungen fänden wir gut.

Derzeit gibt es nur einige weitere Videolektionen des Entwicklerteams, die wir uns für verschiedene Partien des Rückens anschauen und nachmachen können. Gewertet oder gemessen werden diese Übungen nicht.

Zusammengefasst wird unsere sportliche Leistung in einer sinnvoll gegliederten Tages- und Wochenübersicht. Diese erreichen wir mit einem Tippen auf den Fitness-Score. Im halbstündigen Intervall werden unsere verschiedenen Phasen grafisch dargestellt, was bei der Selbstreflexion helfen kann. Laufen wir etwa zu wenige Schritte täglich, nehmen wir uns etwas mehr Bewegung am nächsten Tag zum Ziel.

Die Wochenübersicht ist derzeit noch etwas fehlerbehaftet und zeigt in unserem Fall Statistiken nicht richtig an. Ein Update seitens des Entwicklerstudios wäre hier wünschenswert.

Versprechen und Realität

Ein Blick auf den in der App integrierten Newsfeed zeigt, dass das Entwicklerteam das Produkt nicht sehr aktuell hält. Der jüngste Blog-Post wurde vor drei Monaten verfasst und stellt das Team hinter der Entwicklung des Sensors vor. Wir fragen uns: Warum überhaupt einen Newsfeed prominent in die App einbauen, wenn dieser kaum genutzt wird?

Das Unternehmen wirbt auf der Webseite mit Schlagwörtern wie KI, die den Sensor etwa bei der Erkennung der Körperhaltung und für das Vorausberechnen weiterer Übungen einsetzen sollen. Allerdings können wir kein auf uns zugeschnittenes Verhalten der Applikation oder eine andere Dynamik feststellen, die das rechtfertigen würde. Stattdessen versucht das Programm, die vier Kategorien zu jeweils 25 Prozent zu balancieren, was durch herkömmliche Mathematik möglich ist.

  • Der 8Clip (links) und das ungewöhnliche Ladegerät daneben (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Clip wird an einen Kragen oder an den oberen Rand des T-Shirts angeklemmt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der 8Clip ist kompakt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der 8Clip ist kompakt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Ladegerät kann auch falsch herum eingesteckt werden.
  • Geladen werden kann das Zubehör per USB-A. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Geladen werden kann das Zubehör per USB-A. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die App misst vier Bewegungsmuster. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Auswertung wird in Prozentpunkten dargestellt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können uns vergangene und aktuelle Tage auch im Detail anschauen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die App schlüsselt den Score auch auf. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Generell werden viele Elemente verständlich erklärt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Generell werden viele Elemente verständlich erklärt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können uns vergangene und aktuelle Tage auch im Detail anschauen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können uns vergangene und aktuelle Tage auch im Detail anschauen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In den Einstellungen können wir den Clip auch kalibrieren und die verbliebene Akkulaufzeit einsehen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Einige Übungen gibt es nur als Videotutorial. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bei dieser Rückenübung müssen wir für eine Kalibrierung zunächst aufrecht sitzen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Danach beugen wir uns für 30 Sekunden nach vorn. Das dehnt den Rücken. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bei Erfolg bekommen wir Fitnesspunkte gutgeschrieben. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Fünf Minuten lang ohne Rückenlehne aufrecht sitzen: Klingt einfacher, als es ist. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bisher gibt es leider nur vier Sensorübungen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Newsfeed wurde seit drei Monaten nicht aktualisiert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Der Newsfeed wurde seit drei Monaten nicht aktualisiert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Der Sensor verwendet unserer Beobachtung nach simple Technik, die in der Theorie auch von einem Smartphone gestellt werden kann. Das können wir uns natürlich nicht ohne weiteres an unser Hemd klammern, weshalb das Produkt trotzdem einen Mehrwert bietet.

Das Potenzial für ein sinnvolles Hilfsmittel ist definitiv vorhanden, es muss aber mehr genutzt werden. Dazu muss das Startup auch bei der Hardware nachbessern.

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Technik mit Makeln

Unserer Erfahrung nach eignen sich hier lockere T-Shirts besser als Polo-Shirts oder Business-Hemden mit festem Kragen. Der Sensor kann so Bewegungen und Schritte besser wahrnehmen, da er sich flexibler mit der Bewegung des Tragenden mitbewegt. Aber selbst unter perfekten Bedingungen funktioniert das nicht immer richtig.

Wir konnten mehrmals beobachten, dass Aufrechtphasen an Stelle von zurückgelehnten Phasen gezählt wurden. Dadurch wird der Fitness-Score teilweise falsch berechnet. Ein größeres Problem ist aber, dass Schritte nicht oder nur ungenau erkannt werden. Entfernen wir uns zu weit von unserem Arbeitsplatz, kann es passieren, dass der Clip die Bluetooth-Verbindung verliert. In größeren Büros einen Kaffee zu holen bedeutet daher auch, das Telefon mitzuführen.

In einigen Fällen reagiert der 8Clip überhaupt nicht mehr auf Eingaben. Das passierte uns einige Male, wenn wir die App für eine der enthaltenen vorgefertigten Rückenübungen nutzen wollten. Diese funktionieren ohne aktivierten Sensor nicht. Außerdem schaltet sich der Sensor nach einigen Minuten selbst in einen Standby-Modus.

  • Der 8Clip (links) und das ungewöhnliche Ladegerät daneben (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Clip wird an einen Kragen oder an den oberen Rand des T-Shirts angeklemmt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der 8Clip ist kompakt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der 8Clip ist kompakt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Ladegerät kann auch falsch herum eingesteckt werden.
  • Geladen werden kann das Zubehör per USB-A. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Geladen werden kann das Zubehör per USB-A. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die App misst vier Bewegungsmuster. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Auswertung wird in Prozentpunkten dargestellt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können uns vergangene und aktuelle Tage auch im Detail anschauen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die App schlüsselt den Score auch auf. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Generell werden viele Elemente verständlich erklärt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Generell werden viele Elemente verständlich erklärt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können uns vergangene und aktuelle Tage auch im Detail anschauen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können uns vergangene und aktuelle Tage auch im Detail anschauen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In den Einstellungen können wir den Clip auch kalibrieren und die verbliebene Akkulaufzeit einsehen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Einige Übungen gibt es nur als Videotutorial. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bei dieser Rückenübung müssen wir für eine Kalibrierung zunächst aufrecht sitzen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Danach beugen wir uns für 30 Sekunden nach vorn. Das dehnt den Rücken. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bei Erfolg bekommen wir Fitnesspunkte gutgeschrieben. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Fünf Minuten lang ohne Rückenlehne aufrecht sitzen: Klingt einfacher, als es ist. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bisher gibt es leider nur vier Sensorübungen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Newsfeed wurde seit drei Monaten nicht aktualisiert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Ladegerät kann auch falsch herum eingesteckt werden.

Erst, wenn wir die App öffnen und ein paar Minuten warten, wird er wieder erkannt. Das passiert besonders oft, wenn wir die Applikation minimieren und andere Programme auf dem Telefon nutzen oder das Smartphone sich bei ausgeschaltetem Display selbst in den Standby-Modus schaltet.

Der mit den Problemen einhergehende Frust ist ein Preis, den wir für unsere Rückengesundheit zahlen müssen. Nach einigen Probewochen können wir zumindest sagen, dass die Übungen definitiv helfen und wir mit weniger Schmerzen durch den Tag gehen. Das allein reicht natürlich nicht: Denn ganz ohne Eigeninitiative und wenigstens etwas Sport als Ausgleich können wir unseren sitzintensiven Job nicht ständig ausführen. Und mit Sport ist hier nicht E-Sport gemeint.

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 8Sense im Test: Vibration am Kragen gegen Schmerzen im RückenVerfügbarkeit und Fazit 
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torstenj 16. Aug 2020 / Themenstart

Ich habe ein ähnliches Gerät eines Mittbewerbers. Ich trage es seit einem halben Jahr...

Alfrett 07. Aug 2020 / Themenstart

Der Gang zum Briefkasten ist kein Spaziergang, auch sollte man möglichst raus in die...

Sportstudent 06. Aug 2020 / Themenstart

Verstanden wurde wohl das Konzept, die Kritik liegt in der zunehmend starken Bindung an...

KrachboomEnte 06. Aug 2020 / Themenstart

Krafttraining für sich ist natürlich schon 'ne gute Sache, war in meinem Fall aber nicht...

dura 06. Aug 2020 / Themenstart

Ähm, also die Bauchgurte die ich kenne stimulieren die Muskeln mit Strom, da geht's nicht...

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