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Virtuelle Realität im Wettkampf

Neben 8K beginnt auch die Technik der virtuellen Realität in Rio. "Erstmals in der olympischen Geschichte können Zuschauer auf der ganzen Welt die Spiele als hochauflösende virtuelle Realität erleben", erklärte eine OBS-Sprecherin Golem.de. Das mag etwas übertrieben sein, denn neben einem Internetzugang sind eine VR-Brille, ein PC, Tablet oder Smartphone erforderlich.

  • Vanderlei de Lima entzündet das Olympische Feuer  - aufgenommen mit 2K- & 8K-Kameras. (Foto: IOC/Getty Images)
  • Bei der Eröffnungszeremonie wird auch der Regenwald thematisiert. 110 Hochleistungsprojektoren von Panasonic sorgten für spannende Lichteffekte. (Foto: IOC/Getty Images)
  • Aufwand mit Technik: Ein HDTV-Übertragungswagen kommt in Rio de Janeiro von der Fähre. (Foto: IOC/Getty Images)
  • 62 Übertragungswagen und 31 Service-Fahrzeuge aus vielen Ländern sind in Rio dabei. (Foto: IOC/Getty Images)
  • Seilkamera von Spidercam. Der Dolly kann von 20 m Höhe bis fast auf die Wasseroberfläche gesteuert werden. (Foto: Spidercam)
  • ARD und ZDF haben ein gemeinsames Studio in Rio eingerichtet. (Foto: ZDF)
  • Die ARD bietet wiederum einen HbbTV-Dienst wie bei den Olympischen Winterspielen 2014. (Foto: ARD)
  • NHK ist mit mehreren 8K-UHD-2-Kameras dabei. Seit dem 1. August werden Programme in 4K und 8K testweise via Satellit ausgestrahlt. (Foto: HBS/Infront)
  • Bilder in höchster zeitlicher Auflösung: Wenn beim Weitsprung der Sand spritzt, steckt eine Super-Zeitlupenkamera dahinter. (IOC/Getty Images)
  • Für das 8K-Programm von NHK hat Hitachi entsprechende Kameras gebaut. (Foto: Rainer Bücken)
  • Ikegami ist ebenfalls mit 8K-Kameras für NHKs Super-Hi-Vision-Programm dabei. Die Signale werden zudem in 4K (UHD-1) konvertiert. (Foto: Rainer Bücken)
  • NHK hat einige Super-Hi-Vision-Übertragungswagen nach Japan gebracht. (Foto: NHK)
  • Einige Wettkämpfe werden ... (Foto: IOC/Getty Images)
  • ... mit 360°-Kameras aufgenommen.  (Foto: IOC/Getty Images)
  • Am 21. August 2016, dem Schlusstag der Olympischen Spiele, startet der Olympic Channel. (Foto: IOC/Getty Images)
... mit 360°-Kameras aufgenommen. (Foto: IOC/Getty Images)
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"Der VR-Produktionsplan enthält über 50 Stunden Liveübertragung. Neben Eröffnungs- und Abschlusszeremonie übertragen wir Beachvolleyball, Boxen, rhythmische Sportgymnastik, Fechten, Leichtathletik, Basketball und Turmspringen", sagte die Sprecherin.

Was über, hinter und unter den Sportlern in den Stadien passiert, können die Zuschauer dank VR-Technologie miterleben - eine Drehung des Kopfes oder das Drücken der Cursortasten des PCs reicht. ARD und ZDF haben den VR-Channel des OBS abonniert, um insbesondere jüngere Zuschauer zu erreichen.

360 Grad vs. VR

Noch ist VR ein gigantisches Experimentierfeld wie vieles, was mit Olympia 2016 zu tun hat. Peter Wolff, Geschäftsführer von Markemotion, erklärt die Unterschiede zwischen 360 Grad und VR: "360 Grad ist das aktuell gängige Format für Social Media und Brillen wie das Samsung GearVR. Der Betrachter sieht zwar in jede Blickrichtung unterschiedlichen Content, kann sich aber nicht durch die virtuelle Welt bewegen."

Das liege an der Produktion, die in weiten Teilen mit stationären 360-Grad-Kameras erfolge. Die Kameras liefern ein reales 360-Grad-Bild/-Video, das sich aber beim Betrachten nicht ändert. "Virtual Reality wird aktuell eigentlich ausschließlich von Oculus mit Rift sowie von HTC mit Vive umgesetzt. Der Betrachter sieht dabei nicht nur in alle Richtungen, er kann auch seine Perspektive ändern, indem er sich bückt oder auf etwas zuläuft. Das gezeigte Bild passt sich dann entsprechend an und suggeriert eine völlig eigene, virtuelle Welt", sagte Wolff.

Nach der Schlusszeremonie geht es weiter

Wenn am Sonntag (21. August) die Olympischen Spiele zu Ende gehen, wird der Olympic Channel gelauncht. Zugang gibt es über eine App für Android, iOS und Internet.

In rund drei Wochen, nämlich vom 7. bis 18. September finden in Rio die Paralympischen Spiele statt, ebenfalls ein sehr wichtiges, wenngleich auch weniger wahrgenommenes sportlich-mediales Großereignis, bei dem 4.350 Athleten aus 176 Ländern in 528 Wettbewerben und 23 Sportarten auf 21 Wettkampfstätten antreten.

In rund 1.440 Tagen starten die nächsten Olympischen Sommerspiele in Tokio. Sie sollen als 8K- oder SHV-Spiele in die Olympia-Chronik eingehen und vom 24. Juli bis 9. August 2020 stattfinden. Neben der 8K-UHD-2-SHV-Technik soll es fünf zusätzliche Sportarten geben. Also - es geht noch was in Sachen schneller, höher, weiter.

 Der Anfang von 8K
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Robert.Mas 18. Aug 2016

Du kannst mit dem Smartphone aber nicht die Perspektive verändern. Dein Kopf steckt quasi...

tobik1234 18. Aug 2016

Das war keine Spidercam! http://www.spidercam.tv/incident-in-rio-not-a-spidercam/

melog89 18. Aug 2016

Wirklich ein interessanter Artikel zu dem Thema!


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