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8K: Sharp schließt sich dem Micro-Four-Thirds-System an

Der Elektronikkonzern Sharp hat sich offiziell dem Micro-Four-Thirds-System angeschlossen. Damit ist der Weg für 8K-Videokameras mit diesem Objektivanschluss frei.

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Videokamera (Symbolbild)
Videokamera (Symbolbild) (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Sharp hat sich dem Micro-Four-Thirds-System angeschlossen, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, die Olympus veröffentlicht hat. Dabei handelt es sich um eine Herstellernorm im Bereich Digital Imaging, die Objektiv- und Sensormaße und elektronische Anschlüsse für spiegellose Systemkameras beschreibt.

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Olympus und Panasonic sind Erstmitglieder des Systems, dem mittlerweile auch andere Hersteller angehören. Kameras gibt es im Wesentlichen von den beiden Anbietern, auch wenn Blackmagic Design, DJI, Yi, JVC und einige andere Hersteller vereinzelte Kameras mit diesem Objektivanschluss auf den Markt gebracht haben.

Die Teilnahme von Sharp am Micro-Four-Thirds-System ist sehr interessant, da das japanische Unternehmen im Zukunftsbereich 8K-Video stark involviert ist. Es ist anzunehmen, dass Sharp im Bereich 8K auf dieses System setzen wird, nachdem auf der CES 2019 im Januar bereits der Prototyp einer Micro-Four-Thirds-Kamera mit 8K-Aufnahmefunktion gezeigt wurde.

Sharps bisheriges Angebot umfasst eine 8K-Kamera für Fernsehübertragungen, die zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio zum Einsatz kommen soll. Die Sharp 8C-B60A nimmt mit 60 Bildern pro Sekunde jeweils rund 33 Megapixel (7.680 x 4.320 Pixel) auf. Das entspricht der 16fachen Full-HD-Auflösung. Hier wird noch auf eine PL-Objektivhalterung gesetzt. Die Sharp 8C-B60A kostet umgerechnet etwa 66.000 Euro ohne Objektiv. Es ist anzunehmen, dass Sharp auch in niedrigeren Preisregionen Angebote machen will, womöglich aber nicht für Endkunden.

Das übernehmen andere Marktteilnehmer: In einem Interview mit der Website Imaging Resource bestätigte auch Canon im Januar 2019, eine 8K-videofähige-Kamera zu planen.

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