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86-DOS und PC-DOS 1.0: Historiker archivieren das erste DOS-Betriebssystem

Den 45. Jahrestag von 86-DOS feiern Historiker und Microsoft mit einem Github-Repo alter Codezeilen.
/ Oliver Nickel
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Einige der Dateien wurden in Tim Patersons Garage gefunden. (Bild: Github/DOShistory)
Einige der Dateien wurden in Tim Patersons Garage gefunden. Bild: Github/DOShistory

Nachdem Microsoft vor einigen Jahren bereits den Quellcode zu einigen MS-DOS-Versionen quelloffen machte, folgt nun zum 45. Geburtstag von Microsofts DOS-Betriebssystem der Quellcode für 86-DOS 1.0(öffnet im neuen Fenster). Diese Transkribierung stellt sich aber nicht als sehr leicht heraus.

Schließlich müssen die Wissenschaftler viele Seiten Ausdrucke analysieren und digitalisieren. Dazu gehören auch Vorausdrucke des von Microsoft an IBM lizenzierten PC-DOS 1.0 und Teile des noch heute in Windows integrierten Tools Chkdsk.

Teile davon sind im Laufe der Jahre stark verblasst und Historiker versuchen, den Code manuell und mittels OCR-Software wiederherzustellen. Mit dabei sind einige Funde aus der Garage von Tim Paterson. Er gilt als Erfinder von PC-DOS (anfangs QDOS) und wurde mitsamt seiner Firma Seattle Computer Products von Microsoft im Jahr 1981 gekauft. Microsoft verkaufte PC-DOS an IBM, entwickelte selbst allerdings das eigene MS-DOS.

Zusammen mit Basic und MS-DOS

MS-DOS wurde später zu einem der ersten und größten Erfolge des Konzerns, da es separat für diverse IBM-kompatible PCs gekauft werden konnte. Die sogenannte Ära der IBM-PCs fand nicht ohne Microsofts Betriebssystem statt.

Das Github-Repo(öffnet im neuen Fenster) für 86-DOS 1.0 enthält aktuell neben der Transkribierung auch die originalen gedruckten Code-Dokumente und einen bereits kompilierbaren Quellcode, der aus diesen Dokumenten entstanden ist.

In den Dateien befinden sich auch die genannten Versionen von MS-DOS, an denen Tim Paterson federführend arbeitete. Dort können Interessenten auch einen Blick in den Basic-86-Compiler werfen – eine Weiterentwicklung des ersten Produkts von Microsoft.


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