Abo
  • Services:
Anzeige
AVM verzichtet auf die Addition von ac- und n-Werten für die Vermarktung.
AVM verzichtet auf die Addition von ac- und n-Werten für die Vermarktung. (Bild: AVM)

802.11ac Wave 2: AVM schummelt nicht bei den WLAN-Angaben

AVM verzichtet auf die Addition von ac- und n-Werten für die Vermarktung.
AVM verzichtet auf die Addition von ac- und n-Werten für die Vermarktung. (Bild: AVM)

AVM setzt auf den neuen 802.11ac-Standard in der zweiten Welle. Doch trotz der übertriebenen Zahlen der Konkurrenz bleibt der Routerhersteller bei der MU-MIMO-Generation der Fritzboxen bei vernünftigen WLAN-Daten.

Mit der Vorstellung seiner neuen Fritzboxen gibt AVM als einer von wenigen Routerherstellern weiterhin richtige WLAN-Bruttodatenraten an. Hersteller wie Linksys, Netgear, TP-Link und Asus verkaufen ihre Router mit Bandbreitenangaben, die ein einzelnes Gerät nicht erreichen kann.

Anzeige

AVM gibt dagegen die schwerer zu vermarktenden Einzelwerte 1.733 MBit/s im ac-Betrieb und 800 MBit/s im n-Betrieb für seine Fritzbox 7590 als Bruttowerte an, statt sie als AC2500 zu vermarkten. Mancher WLAN-Schummler würde aus 1.733 + 800 MBit/s sogar AC2600 machen.

Die von AVM genannten Bruttowerte sind in der Praxis zwar auch nicht zu erreichen, da es sich um Werte im Idealzustand handelt, doch sie haben sich in der Praxis durchgesetzt. Realistische Nettowerte sind schwer anzugeben; sie hängen zu sehr von der Installation und Umgebung ab. Zudem sei noch erwähnt, dass 800 MBit/s in der n-Praxis kaum eingesetzt werden, da sie ein 4x4-Gerät voraussetzen und das Verfahren proprietär ist. Alle Angaben sind bei WLAN-Systemen schwierig, da ist es angenehm, dass AVM nicht noch einen weiteren Schritt durchführt, um die Kunden zu hintergehen.

AVM lässt sich nicht durch die Konkurrenz drängen

AVM kann sich diesen Luxus durch seine gefestigte Marktposition in Deutschland und den geringen Bedarf an internationalem Erfolg vermutlich auch ohne Einbußen leisten. Der Name Fritzbox ist schon stark genug, auf die AC2500-Angabe kann AVM noch verzichten.

Ähnlich sieht es bei Anbietern von professionellem WLAN-Equipment aus. Auch hier werden die Daten entsprechend zu den Bändern angegeben. Bei dem Zielpublikum ist das allerdings auch nicht notwendig.

Der nach unserem Wissen derzeitige Rekordhalter bei WLAN-ac-Zahlen ist übrigens Linksys mit seinem Mesh-System Velop. Auf der Packung des 3er-Systems ist ein AC6600-Logo aufgedruckt. Damit wird begründet, dass das System aus drei AC2200-Systemen besteht, wobei pro Band, und damit zum Client, allerdings maximal 867 MBit/s brutto möglich sind. Bei Linksys muss der Käufer besonders stark aufpassen.


eye home zur Startseite
lanG 21. Mär 2017

jetzt will ich aber mal klugscheissen - eigentlich ist das over 9000 meme fehlerhaft da...

1ras 21. Mär 2017

Und bei einer Steigung über 10% muss dann einer aussteigen und schieben. Es sitzt dann...

evilgoto 21. Mär 2017

100 MB/s sind fast Gigabit. Klar, brauchst du täglich am Notebook, ne?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hella Gutmann Solutions GmbH, Ihringen nahe Freiburg im Breisgau und Colmar
  2. Max Weishaupt GmbH, Schwendi
  3. Bertrandt Services GmbH, Karlsruhe
  4. Bizol Germany GmbH, Berlin


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Metal Gear Survive 35,99€, Metal Gear Solid V Ground Zeroes 3,99€, PES2018 26,99€)
  2. (u. a. John Wick, Security, Sicario, Paddington, Non-Stop, Pulp Fiction, Total Recall, Die...
  3. 99,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Sicherheitslücken

    Mehr als 30 Klagen gegen Intel wegen Meltdown und Spectre

  2. Nightdive Studios

    Arbeit an System Shock Remake bis auf Weiteres eingestellt

  3. FTTH

    Landkreistag fordert mit Vodafone Glasfaser bis in Gebäude

  4. Programmiersprache

    Go 1.10 cacht besser und baut Brücken zu C

  5. Letzte Meile

    Telekom macht Versuche mit Fixed Wireless 5G

  6. PTI und IBRS

    FreeBSD erhält Patches gegen Meltdown und Spectre

  7. Deutsche Telekom

    Huawei und Intel zeigen Interoperabilität von 5G

  8. Lebensmittel-Lieferservices

    Für Berufstätige auf dem Lande oft "praktisch nicht nutzbar"

  9. Fertigungstechnik

    Intel steckt Kobalt und 4,5 Milliarden US-Dollar in Chips

  10. Homepod im Test

    Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Fe im Test: Fuchs im Farbenrausch
Fe im Test
Fuchs im Farbenrausch
  1. Mobile-Games-Auslese GladOS aus Portal und sowas wie Dark Souls für unterwegs
  2. Monster Hunter World im Test Das Viecher-Fleisch ist jetzt gut durch
  3. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

Materialforschung: Stanen - ein neues Wundermaterial?
Materialforschung
Stanen - ein neues Wundermaterial?
  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

Samsung C27HG70 im Test: Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
Samsung C27HG70 im Test
Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
  1. Volumendisplay US-Forscher lassen Projektion schweben wie in Star Wars
  2. Sieben Touchscreens Nissan Xmotion verwendet Koi als virtuellen Assistenten
  3. CJ791 Samsung stellt gekrümmten Thunderbolt-3-Monitor vor

  1. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern...

    xxsblack | 22:24

  2. Re: Klangvergleich zu echten Lautsprechern?

    don.redhorse | 22:23

  3. Re: Das kann nicht in D klappen

    blaub4r | 22:21

  4. Re: Was passiert bei 32:9?

    blaub4r | 22:20

  5. Re: Vodafone und FTTB/H?

    azeu | 22:18


  1. 18:27

  2. 18:09

  3. 18:04

  4. 16:27

  5. 16:00

  6. 15:43

  7. 15:20

  8. 15:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel