80 Prozent Elektroautos: Porsche will Verbrenner auf den 911 reduzieren
Die Markenikone wird nicht angefasst: Der Porsche 911 darf weiter mit Verbrennungsmotor fahren, soll aber synthetischen Kraftstoff verwenden, so Porsche-Chef Oliver Blume in der Bild am Sonntag(öffnet im neuen Fenster) (Bezahlschranke).
Porsche plant nach Angaben von Blume 2030 mit einen Elektro-Anteil von 80 Prozent, wobei damit sowohl reine Elektroautos wie der Taycan als auch Hybridfahrzeuge gemeint sind, beispielsweise der Cayenne. Die restlichen 20 Prozent beziehen sich dann vermutlich auf den 911.
Ein solcher Schritt kann nicht mit einem Schlag gemacht werden, weshalb 2025 mit einem E-Antriebsanteil von 50 Prozent geplant wird. Das 50-Prozent-Ziel ist allerdings schon seit rund zwei Wochen bekannt: Damals verriet Blume es dem Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster).
Dem Bild-Bericht nach will Porsche in den nächsten fünf Jahren 15 Milliarden Euro in die Elektromobilität investieren.
Preis des Einsteiger-Taycan könnte Absatz steigern
Das Geschäft mit Elektrosportwagen laufe gut, so Blume. 2021 ist geplant, vom Taycan mehr als 30.000 Exemplare zu bauen. 2020 waren es rund 20.000. Insgesamt hat Porsche im letzten Jahr 272.000 Autos verkauft, die Marke von 300.000 Fahrzeugen konnte vermutlich aufgrund von Corona nicht geknackt werden, so Blume.
Den Taycan gibt es seit kurzem auch in einer günstigeren Version mit Heckantrieb und einem kleineren Akku ab 83.520 Euro. Von einem Volksporsche zu sprechen, wäre sicherlich übertrieben, trotzdem könnte dieses Modell nach Ansicht von Golem.de für einen deutlichen Wachstumsschub sorgen.

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