• IT-Karriere:
  • Services:

75 Megapixel: Canon könnte DSLR mit mehrlagigem Sensor bauen

Canon will bald eine DSLR mit einem Sensor mit 75 Megapixeln bauen, der in Schichten und damit vollkommen anders aufgebaut ist als Bayer-Sensoren, die in praktisch jeder Kamera zu finden sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Erhält die Canon 1D X einen Nachfolger mit Mehrschichtsensor?
Erhält die Canon 1D X einen Nachfolger mit Mehrschichtsensor? (Bild: Joe Gunawan/fotosiamo.com/CC BY-ND 2.0)

Eine neue Canon-DSLR mit 75 Megapixeln Auflösung soll noch 2013 angekündigt werden und nächstes Jahr auf den Markt kommen, wie die Website Photography Bay unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet. Die Kamera soll in einem Profigehäuse ähnlich dem der 1D X stecken.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Berlin, Düsseldorf, Hamburg
  2. SySS GmbH, Tübingen, Frankfurt am Main, München, Wien (Österreich)

Der Sensor ist den Gerüchten nach mehrschichtig aufgebaut und funktioniert nicht wie ein üblicher Bildsensor, der mit Bayer-Matrix arbeitet. Das ist eine schachbrettartige Anordnung aus roten, grünen und blauen Filtern. Die Filter sind in der Bayer-Anordnung notwendig, weil Bildsensoren eigentlich nur Graustufenbilder erkennen können. Um auf preiswerte Art und Weise Farbinformationen zu gewinnen, wurde die Farbmatrix erfunden, die sich am menschlichen Sehen orientiert. Das Muster besteht aus 25 Prozent roten, 50 Prozent grünen und 25 Prozent blauen Feldern. So können die darunterliegenden lichtempfindlichen Sensorbereiche nur das Licht auswerten, das durch den Filter gelangt.

Sigma hat bereits einen

Bei einem mehrlagigen Sensor gibt es drei Schichten für jede Grundfarbe. Die japanische Website Egami berichtete im Mai 2013, dass Canon ein Patent (Nr. 2013-93.553) für einen dreilagigen Sensor erhalten hat. Würde eine solche Technik eingesetzt, müsste die Auflösung von 75 Megapixeln etwas relativiert werden. Bei Mehrschichtsensoren wird die Auflösung aller drei Schichten addiert angegeben. Die daraus gewonnenen RGB-Bilder haben folglich nur ein Drittel der Auflösung - im Fall der nicht bestätigten Canon-Kamera wären das 25 Megapixel, was durchaus im Bereich des Möglichen wäre. Auch die Website Northlight Images hat von ihren Informanten erfahren, dass Canon einen Mehrschichtsensor verwenden will.

Sigma hat mit dem Foveon-X3-Sensor einen solchen Sensor bereits seit Jahren im Programm. Er ist bislang maximal im APS-C-Format vorgestellt worden und macht Bilder mit 4.800 x 3.200 Pixeln. Das sind eigentlich 15,36 Megapixel. Weil der Sensoraufbau jedoch grundverschieden von herkömmlichen CMOS-Bildwandlern ist, rechnet Sigma anders und gibt 46 Megapixel Auflösung an. Der von Foveon entwickelte X3 besteht aus drei Lagen, die jeweils eine der Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) absorbieren. Das funktioniert, weil das Licht je nach Farbe unterschiedlich tief in den Chip eindringt. Für jede der drei Farben steht deshalb die ganze Fläche des 4.800 x 3.200 Pixel großen Bildsensors zur Verfügung.

Der Mehrschichtsensor soll schärfere Bilder aufnehmen und die Farben besser abbilden als herkömmliche Bildsensoren, die nach der Bayer-Matrix aufgebaut sind und bei denen jedes Pixel nur eine Farbe erkennt. Andere Farbinformationen, die an dieser Stelle auf den Chip auftreffen, müssen dann interpoliert werden. Das ist bei Mehrschichtsensoren überflüssig. Allerdings hat der Foveon-Sensor einen entscheidenden Nachteil: Er ist nicht besonders lichtempfindlich und produziert bei höheren ISO-Werten keine guten Bilder mehr.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-75%) 4,99€
  2. (-92%) 0,75€
  3. (-40%) 23,99€
  4. 25,99€

chuck 29. Jul 2013

Entschuldige, aber der Sinn deines Posts ist nun, nach den bereits referenzierten und...

Egon E. 27. Jul 2013

Du drehst dir auch alles so hin, wie du es gerade brauchst. Auf der einen Seite...

Egon E. 27. Jul 2013

Das ist und bleibt falsch. Warum zeigst du denn nicht mal ein Beispiel, in dem man...

Der Spatz 26. Jul 2013

Auch die normalen Sensoren werden mit RGB Subbpixeln angegeben. so eine Canon 10D hatte...

Der Spatz 25. Jul 2013

Ja das bearbeiten am Rechner kann nervig werden :-) Wenn ich da an meine erste digitale...


Folgen Sie uns
       


Asus Zephyrus G14 - Hands on (CES 2020)

Das Zephyrus G14 von Asus ist ein Gaming-Notebook, das nicht nur gute Hardware bietet, sondern ein zusätzliches LED-Display auf der Vorderseite. Darauf können Nutzer eigene Schriftzüge, Logos oder Animationen anzeigen lassen.

Asus Zephyrus G14 - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

Computer Vision: Mehr Durchblick beim maschinellen Sehen
Computer Vision
Mehr Durchblick beim maschinellen Sehen

Mit den Services von Amazon, IBM, Microsoft und Google kann jeder recht einfach Bilder analysieren, ohne die genauen Mechanismen dahinter zu kennen. Die Anwendungen unterscheiden sich aber stark - vor allem im Funktionsumfang.
Von Miroslav Stimac

  1. Überwachung Bündnis fordert Verbot von Gesichtserkennung
  2. Videoüberwachung SPD-Chefin gegen Pläne für automatische Gesichtserkennung
  3. China Bürger müssen für Mobilfunkverträge ihre Gesichter scannen

Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

    •  /