Abo
  • Services:
Anzeige
Media Broadcast zeigt Sendetürme.
Media Broadcast zeigt Sendetürme. (Bild: Media Broadcast)

700 MHz: ARD will DVB-T vor Mobilfunkunternehmen retten

Media Broadcast zeigt Sendetürme.
Media Broadcast zeigt Sendetürme. (Bild: Media Broadcast)

Die Bundesnetzagentur will mit der Versteigerung der DVB-T- und Altfrequenzen Milliarden Euro einnehmen und schnelleres Internet ermöglichen. Doch die ARD will den terrestrischen Weg über DVB-T erhalten.

Die ARD ist dagegen, dem Mobilfunk weitere Fernsehfrequenzen zuzuweisen, weil das den terrestrischen Weg über DVB-T schwächt. Das gab die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt am 21. Juni 2013 bekannt. Dabei geht es um das als Digitale Dividende II bezeichnete Spektrum im Bereich von 700 MHz.

Anzeige

Die Netzagentur will die Frequenzen möglichst schon im kommenden Jahr für den Mobilfunk freigeben und versteigern. Diese Frequenzen könnten "einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Breitbandstrategie leisten", hieß es in einem Begleitschreiben von Netzagentur-Präsident Jochen Homann an den politischen Beirat, das der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vorliegt. Ziel sei es, bis 2018 Verbrauchern "auch in dünn besiedelten Gebieten einen Zugang zum schnellen Internet mit mindestens 50 MBit/s zu ermöglichen", berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Ein erster Teil des Spektrums im Bereich um 800 MHz war schon 2010 für rund 3 Milliarden Euro für LTE versteigert worden.

Zusammen mit den im Jahr 2016 auslaufenden Altfrequenzen, die Deutsche Telekom, Vodafone, E-Plus und Telefónica nutzen, erwartet die Bundesnetzagentur in einer neuen Versteigerung Milliardenbeträge.

Der Vorsitzende der Produktions- und Technikkommission von ARD und ZDF, Michael Rombach: "Das Internet ist auch für Rundfunkinhalte ein zunehmend wichtiger Verbreitungsweg. Aber das Internet kann die Fernsehversorgung über DVB-T nicht ersetzen. Beide Verbreitungswege sind keine Gegensätze."

Es gehe darum, langfristig in Deutschland ein System zur Rundfunk- und Mobilfunkversorgung zu etablieren. Nur so könnten die Vorteile beider Welten wirtschaftlich und technisch sinnvoll vereint werden. "Würden nun kurzfristig dem Rundfunk weitere Frequenzen entzogen, wäre der Weg zu einem konvergenten Rundfunk-Telekommunikationssystem verbaut", so Rombach.

Weder aus technischer noch aus wirtschaftlicher Sicht gebe es nach Meinung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Zeitdruck.

Über DVB-T wurden seit 2004 die öffentlich-rechtlichen Programme von ARD und ZDF nahezu flächendeckend, die Angebote von RTL, ProSiebenSat.1 sowie von weiteren Privatsendern vor allem in den Ballungsgebieten verbreitet. Nach dem angekündigten Ausstieg von RTL hatten ProSiebenSat.1 und Media Broadcast im April 2013 eine Vereinbarung zur Verlängerung der terrestrischen Übertragung mit DVB-T getroffen.


eye home zur Startseite
tutani4 27. Okt 2013

Alle die GEZ befürworten: IHR SEID ALLE NAIVE SKLAVEN!!!! Es geht nicht darum ob die ARD...

Lemo 24. Jun 2013

Ich habe DSL 6000, könnte es wohl grade so flüssig genießen. Aber sag das mal in meinem...

sedremier 24. Jun 2013

Hah! Wer's glaubt...

holminger 24. Jun 2013

Das hat sich trotz der bekannten Vorteile nicht durchgesetzt und ich fürchte das wird es...

UltimativeFreak 23. Jun 2013

Ich redete von sämtlichen Kabellosen Audioübertragern im Broadcast und Pa(Studio und Live...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Experis GmbH, Berlin
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  3. ALDI SÜD, Mülheim an der Ruhr
  4. über Hanseatisches Personalkontor Bremen, Großraum Bremen


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 64,97€/69,97€
  3. 47,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Kupfer

    Nokia hält Terabit DSL für überflüssig

  2. Kryptowährung

    Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  3. Facebook

    Dokumente zum Umgang mit Sex- und Gewaltinhalten geleakt

  4. Arduino Cinque

    RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint

  5. Schatten des Krieges angespielt

    Wir stürmen Festungen! Mit Orks! Und Drachen!

  6. Skills

    Amazon lässt Alexa natürlicher klingen

  7. Cray

    Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud mieten

  8. Streaming

    Sky geht gegen Stream4u.tv und Hardwareanbieter vor

  9. Tado im Langzeittest

    Am Ende der Heizperiode

  10. Owncloud-Fork

    Nextcloud 12 skaliert Global



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  2. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
  3. Spielebranche Beschäftigtenzahl in der deutschen Spielebranche sinkt

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

  1. Re: Ich würde gerne wissen....

    sneaker | 17:35

  2. Re: Release Date für komplettes Spiel?

    gadthrawn | 17:35

  3. Re: Ich verstehe die Aufregung nicht

    My1 | 17:35

  4. Re: 25MBit/s - wann begreifen die endlich, dass...

    Oktavian | 17:34

  5. Re: GT 1030 vs Intel HD

    Zazu42 | 17:32


  1. 16:35

  2. 16:20

  3. 16:00

  4. 15:37

  5. 15:01

  6. 13:34

  7. 13:19

  8. 12:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel