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70 Mbit/s: British Airways plant schnelles WLAN bei Langstreckenflügen

British Airways will einen schnellen Internetzugang für Passagiere von Langstreckenflügen realisieren. 118 Flugzeuge sollen mit WLAN ausgerüstet werden. Allerdings müssen sich Passagiere die Bandbreite teilen. Genutzt wird eine Kombination aus Satelliten und Bodenstationen.

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Verkehrsmaschinen der BA auf dem Flughafen Heathrow (Symbolbild),
Verkehrsmaschinen der BA auf dem Flughafen Heathrow (Symbolbild), (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

British Airways will zusammen mit dem Dienstleister Gogo einen satellitengestützten Internetzugang auf Langstreckenflügen anbieten, der mit bis zu 70 Mbit/s arbeitet. Dabei handelt es sich aber um die Bruttobandbreite, die sich die Passagiere außerdem teilen müssen, wie Ars Technica berichtet.

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Der Dienst von Gogo heißt 2Ku und verwendet zwei Funkverbindungen im Frequenzbereich von 12 bis 18 GHz. Gogo setzt auf Kommunikationssatelliten von Intelsat und SES sowie ein Netz von Bodenstationen. Eine der Funkverbindungen wird nach Angaben des Unternehmens für den Empfang von Daten vom Satelliten zum Flugzeug, der andere zum Senden verwendet, was über die Bodenstationen realisiert wird. Der Kontakt wird mit nachstellbaren Antennen im Flugzeugrumpf realisiert. Gogos erster Kunde für dieses Produkt war Japan Airlines. Weitere Kunden sind Iberia und Aer Lingus.

Bei einem Demonstrationsflug im November 2015 hatten Journalisten berichtet, dass sie mit ihren Rechnern Downloadgeschwindigkeiten im Bereich von 10 Mbit/s erzielten. Wie das in der Praxis aussieht, wird sich noch zeigen. Die Latenz soll mit 500 Millisekunden systembedingt hoch sein. Das könnte Onlinespielern den Spaß nehmen.

British Airways will Gogo bei 118 Flugzeugen einbauen. Die Flugzeugtypen umfassen einige Airbus A380, Boeing 777, 747 und 787. Wann der Einbau abgeschlossen ist, geht aus der Meldung des Unternehmens nicht hervor. Was der Dienst kostet, ist nicht bekann

Die Konkurrenz schläft nicht

Noch in diesem Jahr will die Lufthansa ihre Maschinen innerhalb Deutschlands und Europas mit Internet-an-Bord-Systemen ausstatten. Nach den Testflügen Ende des Jahres folge die kommerzielle Pilotphase ab Anfang 2017 sowie ein weiterer Ausbau des Netzes in Deutschland und großen Teilen Westeuropas bis Mitte 2017. Die Markteinführung ist für Anfang 2018 vorgesehen, wenn das EAN (European Aviation Network) vollständig über ganz Europa zur Verfügung steht.

Die Deutsche Telekom und der britische Satellitenbetreiber Inmarsat wollen dafür die passende Technik bereitstellen. Abhängig von der Reiseflughöhe wird die Internetverbindung entweder über ein LTE-Mobilfunknetz oder via Satelliteninternet bereitgestellt.



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Lala Satalin... 12. Mai 2016

Werden diese APs denn auch eingesetzt? Sieht für mich leider nicht so aus.

peter.kleibert 12. Mai 2016

Von wieviel? Das ist doch nur eine Vermutung deinerseits. Der Redakteur wusste doch...

M.P. 12. Mai 2016

Andere Fluggesellschaften lassen, um Bandbreite auf dem Satellitenlink zu sparen einen...


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