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7 Milliarden US-Dollar: Stripe soll KI-Startup Openrouter gekauft haben

Stripe hat sich laut Bloomberg mit dem kalifornischen KI-Start-up Openrouter auf eine Übernahme geeinigt.
/ Achim Sawall
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Openrouter auf einem Smartphone (Bild: Thomas Fuller/SOPA Images via Reuters Connect)
Openrouter auf einem Smartphone Bild: Thomas Fuller/SOPA Images via Reuters Connect

Stripe hat einen Vertrag zum Kauf des KI-Startups Openrouter für über 7 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Bereits im vergangenen Monat hatte das Wall Street Journal von Übernahmegesprächen zwischen den beiden Unternehmen berichtet, laut Bloomberg führten diese nun zu einer Einigung über den Preis.

Ein Sprecher des B2B-Zahlungsabwicklers Stripe lehnte eine Stellungnahme ab und erklärte, das Unternehmen kommentiere keine Gerüchte oder Spekulationen.

Openrouter gab auf Anfrage ebenfalls keinen Kommentar ab.

Openrouter ist ein privates kalifornisches Start-up, das als neutrale Multi-Model-Plattform und API-Gateway für die KI-Landschaft fungiert. Statt Dutzende einzelne Schnittstellen, Guthaben und Verträge mit OpenAI oder Anthropic zu verwalten, erhalten Entwickler und Firmen über einen API-Schlüssel Zugriff auf Hunderte Modelle: von proprietären Großanbietern bis hin zu populären Open-Weight-Modellen wie Qwen, Deepseek oder Googles Gemma, die über spezialisierte KI-Hoster bereitgestellt werden. Neben Text-KI deckt die Plattform auch Bild- und Videomodelle wie Flux von Black Forest Labs ab.

Openrouter: Mehr als das Fünffache des Wertes

Die Bewertung von Openrouter entspräche mehr als dem Fünffachen des Wertes, den Investoren dem Unternehmen im Mai zugeschrieben hatten. Damals gab man in einer Finanzierungsrunde bekannt, dass eine Bewertung von rund 1,3 Milliarden US-Dollar erzielt wurde. Zu den Investoren zählen Sequoia, Andreessen Horowitz, Menlo Ventures und CapitalG, der Investmentarm der Google-Muttergesellschaft Alphabet.

Im Juli 2026 hatten Stripe und der Finanzinvestor Advent International gemeinsam ein formelles Übernahmeangebot für Paypal abgegeben. Sie boten 60,50 US-Dollar pro Aktie, was Paypal mit rund 53 Milliarden US-Dollar bewertet hätte. Der Verwaltungsrat von Paypal lehnte dieses Angebot jedoch als unzureichend ab, da es den tatsächlichen Wert des Unternehmens unterbewerten würde. Zum Peak im Jahr 2021 lag der Marktwert von PayPal bei fast 360 Milliarden US-Dollar. Nun gibt es laut einem Bericht des Wall Street Journals(öffnet im neuen Fenster) wieder Verhandlungen zwischen Paypal, Stripe und Advent, die in den nächsten Wochen zu einem Abschluss führen könnten.


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