7-Eleven: US-Lebensmittelhändler liefert per Drohne
Luftbrücke zum Kühlschrank: Die Supermarktkette 7-Eleven beliefert einige Kunden in Reno im US-Bundesstaat Nevada per Drohne. Die Transportflüge übernimmt das Startup Flirtey.

Die Kunden bestellen die Waren per App – bisher haben aber erst ein Dutzend an dem Programm teilgenommen. Startpunkt der Lieferungen ist eine Filiale von 7-Eleven in Reno. Der Copter fliegt dann autonom und per eingegebener GPS-Koordinaten zum Zielpunkt und liefert die Bestellung ab. Die Kunden werden über die App informiert, wenn die Drohne mit ihren Bestellungen startet.
Für 2017 sind mehr Drohnenlieferungen geplant
Das australische Unternehmen Flirtey und 7-Eleven arbeiten seit Juli zusammen. 77 Bestellungen hat Flirtey nach eigenen Angaben(öffnet im neuen Fenster) im vergangenen Monat für 7-Eleven ausgeliefert. Im kommenden Jahr sollen es mehr werden.
Die Flüge hätten im Schnitt zehn Minuten gedauert, sagt Flirtey. Zu den gelieferten Waren gehörten kalte Getränke, warme Lebensmittel sowie Arzneimittel gegen Grippe oder Kopfschmerzen.
Bei versuchtem Drone-Napping flieht der Copter
Flirteys Lieferdrohne ist ein Hexacopter, der etwa 30 km/h schnell fliegt. Zur Übergabe landet er nicht, sondern steht in der Luft. Seine Fracht lässt er über eine Winde an einer Leine herab. Das soll verhindern, dass die Drohne bei der Landung Passanten gefährdet oder verletzt. Versucht jemand, an der Leine zu ziehen, kappt der Copter diese und fliegt davon.
Flirtey hat im vergangenen Jahr erstmals in den USA Medikamente per Drohne ausgeliefert . In Neuseeland hat das Unternehmen zusammen mit der Schnellrestaurantkette Domino's Pizza die Auslieferung von Pizza per Luftfracht getestet.
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