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Erste Rechenzentren sollen noch 2026 stehen

Für das Kraftwerk sollen insgesamt 35 Gasturbinen installiert werden. 21 davon sind kleinere Anlagen (Siemens SGT-800(öffnet im neuen Fenster), je 62 MW), sie dürften zuerst installiert werden. Bislang beantragte Amazon Baugenehmigungen für drei Rechenzentren, die bereits Anfang Dezember 2026 fertiggestellt sein sollen. Entsprechend drängt die Zeit. Daneben sind 14 größere Turbinen geplant, die den Großteil der Leistung ausmachen. Hier wurde noch kein konkretes Modell benannt. Der Antrag nennt mehrere mögliche Modelle mit einer Leistung von 433 MW pro Turbine.

Daneben will Pacifico auf dem Gelände einen Solarpark mit einer Leistung von bis zu 750 MW und Batteriespeicher mit einer Kapazität von 1,8 GW bauen. Im gleichen County plant Microsoft zudem ein 2-GW-Gaskraftwerk in Kooperation mit Chevron; Amazon verhandelt aktuell den Bau eines 4,5-GW-Kraftwerks in Pennsylvania. Insgesamt sind in den USA laut Cleanview(öffnet im neuen Fenster) derzeit Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von fast 90 GW nur für Rechenzentren geplant.

Das GW-Ranch-Kraftwerk könnte aber von einem noch größeren Projekt in den Schatten gestellt werden: In Ohio ist ein Rechenzentrumspark mit einer Leistung von 10 GW geplant, ebenfalls mit eigenem Gaskraftwerk.

In einer Stellungnahme im Portal Distilled teilte Amazon mit, weiter am Plan festzuhalten, bis 2040 emissionsfrei zu sein. Zuletzt sind die Emissionen des Konzerns allerdings deutlich gestiegen. Ausgleichen sollen die Emissionen wohl Projekte zur Energieerzeugung aus regenerativen Quellen. Amazon hebt zudem hervor, dass es weder das öffentliche Strom-, noch das Wassernetz belaste. Damit würden keine Kosten auf die Allgemeinheit umgelegt.


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