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6G-Mobilfunk:
Wie 115 Gigabit/s per Funk über 100 m übertragen wurden

Die Funkverbindung wurde mit 300 GHz hergestellt. Dabei muss nur eine Photodiode mit dieser Frequenz arbeiten. Der Rest ist clevere Technik und Mathematik.
/ Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Die neue Funkverbindung soll vor allem Daten zwischen Mobilfunkmasten austauschen. (Bild: IPQ, KIT/Nature Photonics)
Die neue Funkverbindung soll vor allem Daten zwischen Mobilfunkmasten austauschen. Bild: IPQ, KIT/Nature Photonics

Die sechste Mobilfunkgeneration soll noch schnellere Funkverbindungen möglich machen. Dafür sollen kleinere Funkzellen benutzt werden, die Verbindungen nur noch auf weniger als 100 Metern möglich machen. Durch die geringe Reichweite steht in den kleinen Funkzellen mehr Bandbreite des Spektrums zur Verfügung, ohne weiter entfernte Funkverbindungen zu stören. Dafür sind viele Handymasten nötig. Damit dabei nicht jeder Handymast per Glasfaser an das Internet angeschlossen werden muss, sollen zwischen den Masten Richtfunkverbindungen mit hohen Datenraten eingerichtet werden.

Forscher vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben nun erstmals die Übertragung von 115 GBit/s über 100 m Entfernung(öffnet im neuen Fenster) im Frequenzbereich von 300 GHz demonstriert. Mit einer Wellenlänge von etwa 1 mm werden sie bereits zum unteren Ende der Terahertzstrahlung gezählt. Es ist die erste Verbindung ihrer Art über diese Distanz.

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