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6-GHz-Band: Vodafone erreicht 2,5 GBit/s im Mobilfunk

In einem Test hat Vodafone per Carrier-Aggregation auch das obere 6-GHz-Band eingesetzt. Die Branche kämpft mit den Router -Herstellern um den Frequenzbereich.
/ Achim Sawall
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Mobilfunkantenne von Vodafone (Bild: Vodafone)
Mobilfunkantenne von Vodafone Bild: Vodafone

Vodafone hat in Hannover bei einem Test im oberen 6-GHz-Band (6.425 bis 7.125 GHz) eine Downlink-Datenrate von 2,5 GBit/s erreicht. Das gab das Unternehmen am 13. Oktober 2025 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Dabei kam ein handelsüblicher Chipsatz, ein Mediatek-M90- Modem, in einem Standard-Smartphone zum Einsatz.

Die hohe Datenrate wurde mit 5G-Carrier-Aggregation mit vielen weiteren Frequenzen erreicht. Im 6 GHz-Band setzte man eine Kanalbandbreite von 200 MHz ein.

Tanja Richter, Technik-Chefin von Vodafone Deutschland, sagte: "Wenn wir zusätzliche 6-GHz-Frequenzen künftig für Mobilfunk nutzen dürfen, können wir das 5G-Netz für Millionen Handynutzer und viele Tausende Unternehmen mittelfristig deutlich verbessern. Mit höheren Geschwindigkeiten im Down- und im Upload und durch ganz einfache Erweiterungen an der bestehenden Infrastruktur." Das untere 6 GHz-Band, das schon seit dem Jahr 2021 für WLAN freigegeben ist, bleibe noch größtenteils ungenutzt.

Fritz verspricht echte Innovationssprünge

Der Berliner Routerhersteller Fritz erklärte dagegen, dass die Freigabe des oberen 6-GHz-Bandes für Wi-Fi echte Innovationssprünge brächte. So gäbe es weniger Störungen, höhere Geschwindigkeiten und niedrige Latenzen. Zudem würden über Wi-Fi erheblich höhere Datenvolumen übertragen. Fritz, ehemals AVM, stellt neben Routern auch Repeater, Powerline-Adapter, Schnurlostelefone und Smart-Home-Produkte her.

In der Diskussion um die Zuteilung des oberen 6-GHz-Bands steht im Herbst die Entscheidung an. Die Bundesregierung will ihre Position festlegen und die Radio Spectrum Policy Group der EU Kommission (RSPG) in ihrer Plenarsitzung zu einer finalen Positionierung kommen.


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