Abo
  • Services:
Anzeige
Comcast-Hauptsitz
Comcast-Hauptsitz (Bild: Brendan McDermid/Reuters)

5G: Verizon soll versuchen, Comcast oder Charter zu kaufen

Comcast-Hauptsitz
Comcast-Hauptsitz (Bild: Brendan McDermid/Reuters)

Um ein 5G-Netz aufzubauen, braucht Verizon ein starkes Festnetz. Der Firmenchef hätte gerne die TV-Kabelnetzbetreiber Comcast oder Charter Communications.

Der Chef des US-Mobilfunkkonzerns Verizon soll Pläne haben, die TV-Kabelnetzbetreiber Comcast oder Charter Communications zu kaufen. Das berichtet die Boulevardzeitung New York Post unter Berufung auf zwei informierte Personen. Der Verizon-Vorstandschef Lowell McAdam soll Freunden auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas gesagt haben, dass er einen der Kabelnetzbetreiber kaufen wolle.

Anzeige

"Sie brauchen es für 5G", erklärte eine zweite Quelle. Es soll aber noch keine Verkaufsverhandlungen geben. Zuvor hatte McAdam Mitte Dezember 2016 vor Wall-Street-Analysten und Investoren gesagt, dass ein Zusammengehen mit Charter Communications "für die Branche" sinnvoll sei.

Hohe Konzentration in den USA

Der Kabelnetzbetreiber Charter gehört mehrheitlich dem größten Aktionär Liberty Broadband. Liberty Global besitzt mit Unitymedia den zweitgrößten Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Charter Communications erhielt im April 2016 die Freigabe für den Kauf von Time Warner Cable für 55 Milliarden US-Dollar. Charter ist der viertgrößte TV-Kabelnetzbetreiber in den USA, Time Warner Cable der zweitgrößte. Charter hat 5,9 Millionen Kunden in 25 Staaten. Zusammen mit Time Warner Cable erreicht das neue Unternehmen 23 Millionen Kunden und ist die Nummer 2 hinter Comcast mit 27 Millionen Kabelkunden.

Verizon Wireless ist der größte US-amerikanische Mobilfunkbetreiber. Das Internetunternehmen Yahoo wird für 4,8 Milliarden US-Dollar von Verizon übernommen. Verizon kaufte im Mai 2015 für 4,4 Milliarden US-Dollar bereits AOL.

Konkurrent AT&T ist einer der führenden Telekommunikationskonzerne der USA mit Hauptsitz in Dallas im Bundesstaat Texas. Das Unternehmen ist der zweitgrößte Mobilfunkbetreiber und der größte Festnetzbetreiber des Landes. Der Fernsehsatellitenbetreiber und Programmanbieter DirecTV gehört zu AT&T. Zudem will der Konzern Time Warner für mehr als 100 Milliarden US-Dollar kaufen. Zu Time Warner gehören Fernsehsender wie CNN und HBO ("Game of Thrones") sowie das Hollywood-Studio Warner Bros.


eye home zur Startseite
triplekiller 18. Jan 2017

mit 4g bin ich sehr zufrieden, es hat meinen adsl16 anschluss verdrängt. ich kann...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Berlin, Bonn
  2. Hornbach-Baumarkt-AG, Neustadt an der Weinstraße
  3. LogPay Financial Services GmbH, Eschborn
  4. Bilfinger SE, Mannheim


Anzeige
Top-Angebote
  1. (-58%) 24,99€
  2. (-26%) 12,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Privacy Phone

    John McAfee stellt fragwürdiges Smartphone vor

  2. Hacon

    Siemens übernimmt Software-Anbieter aus Hannover

  3. Quartalszahlen

    Intel bestätigt Skylake-Xeons für Sommer 2017

  4. Sony

    20 Millionen Playstation im Geschäftsjahr verkauft

  5. Razer Lancehead

    Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

  6. TV

    SD-Abschaltung kommt auch bei Satellitenfernsehen

  7. ZBook G4

    HP stellt Grafiker-Workstations für unterwegs vor

  8. Messenger Lite

    Facebook bringt abgespeckte Messenger-App nach Deutschland

  9. Intel

    Edison-Module und Arduino-Board werden eingestellt

  10. Linux-Distribution

    Debian 9 verzichtet auf Secure-Boot-Unterstützung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Akkutechnik: Was, wenn nicht Lithium?
Akkutechnik
Was, wenn nicht Lithium?
  1. Geländekauf in Nevada Google wird Nachbar von Teslas Gigafactory
  2. Lagerverkehr Amazon setzt auf Gabelstapler mit Brennstoffzellen
  3. Lithium-Akkus Durchbruch verzweifelt gesucht

Quantencomputer: Alleskönner mit Grenzen
Quantencomputer
Alleskönner mit Grenzen
  1. Cryogenic Memory Rambus arbeitet an tiefgekühltem Quantenspeicher
  2. Quantenphysik Im Kleinen spielt das Universum verrückt

Spielebranche: "Ungefähr jetzt ist der Prinzessin-Leia-Moment"
Spielebranche
"Ungefähr jetzt ist der Prinzessin-Leia-Moment"
  1. id Software Nächste id Tech setzt auf FP16-Berechnungen
  2. Spielentwickler Männlich, 34 Jahre alt und unterbezahlt
  3. Let's Player Auf Youtube verkauft auch die Trashnight Spiele

  1. Re: warum _genau_ gehen nicht mehere qualitäten?

    nille02 | 07:26

  2. Re: Langsam wirds lächerlich mit den immer...

    Johnny Cache | 07:25

  3. Re: an alle Debian Mitarbeiter ...

    ArcherV | 07:24

  4. Re: War überfällig

    elcravo | 07:14

  5. Re: Nach Abschaltung kostenfrei?

    ve2000 | 07:12


  1. 18:05

  2. 17:30

  3. 17:08

  4. 16:51

  5. 16:31

  6. 16:10

  7. 16:00

  8. 15:26


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel