• IT-Karriere:
  • Services:

5G: United Internet und Drillisch mit ersten Kosten für 5G-Netz

United Internet muss die Kosten für die 5G-Auktion zahlen und rechnet in diesem Jahr noch mit Kosten für Planung und Vorbereitung des Netzaufbaus.

Artikel veröffentlicht am ,
Der neue, vierte Netzbetreiber in Deutschland
Der neue, vierte Netzbetreiber in Deutschland (Bild: United Internet)

United Internet treibt die Pläne seiner Tochter 1&1 Drillisch für ein eigenes Mobilfunknetz weiter voran und reduziert den Ausblick auf das Gesamtjahr. Der Umsatz werde im Jahr 2019 nur um zwei Prozent steigen, zuvor war United Internet von rund vier Prozent ausgegangen, gab das Unternehmen am 15. August 2019 bekannt.

Stellenmarkt
  1. Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G., Stuttgart
  2. Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV), Kassel

1&1 Drillisch hatte bei der 5G-Frequenzauktion der Bundesnetzagentur Frequenzblöcke für 1,07 Milliarden Euro ersteigert. Drillisch erhielt 2 x 20 MHz bei 2 GHz und 50 MHz im Bereich 3,6 GHz. Davon werden im September 700 Millionen Euro fällig, der ausstehende Betrag ist bis zum Jahr 2024 zu zahlen. Für die weitere Planung und Vorbereitung des 5G-Netzaufbaus rechnet man bei 1&1 Drillisch in diesem Jahr mit Ausgaben in Höhe von 5 Millionen Euro.

Das Ebitda, der Gewinn ohne Berücksichtigung von Zinsen, Steuern, Abschreibungen und sonstigen Finanzierungsaufwendungen, werde statt 12 Prozent nur 11 Prozent zulegen.

Grund seien höhere Netzentgelte und Ausgaben für den neuen 5G-Mobilfunkstandard. Im ersten Halbjahr konnte United Internet den Umsatz um rund 1 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro steigern.

United Internet hatte sich im Juni noch nicht für einen oder mehrere Ausrüster für sein neues 5G-Netz entschieden. Unternehmenssprecher Mathias Brandes sagte Golem.de zu der Zeit auf Anfrage: "Zum Thema Netzbau können wir noch keine konkreten Angaben machen, da wir jetzt erst in die finalen Gespräche mit den Firmen gehen. Erst nach Abschluss der Verhandlungen wird feststehen, mit welchen Ausrüstern wir zusammenarbeiten werden."

Wie Golem.de aus informierten Kreisen erfahren hat, sind bei den Gesprächen von United Internet mit dem chinesischen Ausrüster ZTE noch keine Entscheidungen getroffen worden. ZTE verhandelt nach einem früheren Bericht mit United Internet über einen möglichen Großauftrag. Es werde der Plan diskutiert, ZTE den Aufbau eines 5G-Netzes übernehmen zu lassen. United Internet werde anschließend die Infrastruktur leasen. Der Plan solle es dem Unternehmen ermöglichen, ein Netz zu nutzen, ohne selbst die vollen Risiken des Ausbaus tragen zu müssen.

Laut einem Bericht von Teltarif.de möchte das Unternehmen ein kombiniertes 4G/5G-Netz aufbauen, da viele 5G-Funktionen nur über ein eigenes 4G-Netz realisierbar sind. Theoretisch könne 1&1 sofort auf gemietete Telefónica-Frequenzen von 2 x 10 MHz bis zum Jahresende 2025 zugreifen, heißt es. Der 5G-Probebetrieb werde ohne Endkunden beginnen, der offizielle Netzstart werde für das Jahr 2021 angestrebt.

Außerdem kann United Internet laut früheren Unternehmensangaben über seine Tochterfirma 1&1 Versatel auf ein mehr als 45.000 Kilometer umfassendes Glasfasernetz zurückgreifen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 68,23€
  2. 18,99€
  3. 15,99€
  4. 29,49€

SchrubbelDrubbel 15. Aug 2019

Hört sich für mich nach 2 WLAN-Kanälen an. Und was kann man dann damit machen?


Folgen Sie uns
       


Librem Mini - Fazit

Der Librem Mini punktet mit guter Linux-Unterstützung, freier Firmware und einem abgesicherten Bootprozess.

Librem Mini - Fazit Video aufrufen
Covid-19: So funktioniert die Corona-Vorhersage am FZ Jülich
Covid-19
So funktioniert die Corona-Vorhersage am FZ Jülich

Das Forschungszentrum Jülich hat ein Vorhersagetool für Corona-Neuinfektionen programmiert. Projektleiter Gordon Pipa hat uns erklärt, wie es funktioniert.
Ein Bericht von Boris Mayer

  1. Top 500 Deutscher Supercomputer unter den ersten zehn
  2. Hochleistungsrechner Berlin und sieben weitere Städte bekommen Millionenförderung
  3. Cineca Leonardo Nvidias A100 befeuert 10-Exaflops-AI-Supercomputer

iPhone 12 Mini im Test: Leistungsstark, hochwertig, winzig
iPhone 12 Mini im Test
Leistungsstark, hochwertig, winzig

Mit dem iPhone 12 Mini komplettiert Apple seine Auswahl an aktuellen iPhones für alle Geschmäcker: Auf 5,4 Zoll sind hochwertige technischen Finessen vereint, ein besseres kleines Smartphone gibt es nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Bauteile des iPhone 12 kosten 313 Euro
  2. Touchscreen und Hörgeräte iOS 14.2.1 beseitigt iPhone-12-Fehler
  3. iPhone Magsafe ist nicht gleich Magsafe

Librem Mini v2 im Test: Der kleine Graue mit dem freien Bios
Librem Mini v2 im Test
Der kleine Graue mit dem freien Bios

Der neue Librem Mini eignet sich nicht nur perfekt für Linux, sondern hat als einer von ganz wenigen Rechnern die freie Firmware Coreboot und einen abgesicherten Bootprozess.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Purism Neuer Librem Mini mit Comet Lake
  2. Librem 14 Purism-Laptops bekommen 6 Kerne und 14-Zoll-Display
  3. Librem Mini Purism bringt NUC-artigen Mini-PC

    •  /