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5G Today: Fernsehen über 5G startet in Deutschland

In Oberbayern wird getestet, wie mit 5G-Broadcasting eine Overlay-Infrastruktur geschaffen werden kann, die sich zur gleichzeitigen Versorgung von Millionen künftiger 5G-Mobilgeräte eignet. Die regulären Mobilfunknetze sollen nicht belastet werden.

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Das Testnetz geht live.
Das Testnetz geht live. (Bild: IRT)

Das Projekt 5G Today hat mit der offiziellen Inbetriebnahme des Testfelds für 5G-Rundfunkübertragung begonnen. Das gaben die Projektpartner Bayerischer Rundfunk, das Institut für Rundfunktechnik (IRT), Kathrein, Rohde & Schwarz und Telefónica Deutschland am 9. Mai 2019 bekannt. Das 5G-Testfeld in Oberbayern wird von zwei Hochleistungssendern mit je 100 Kilowatt (kW) Ausgangsleistung an den Standorten Ismaning und am Wendelstein versorgt.

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Michael Hagemeyer, Geschäftsführer des IRT, sagte, dass "bis zu einem möglichen öffentlichen Betrieb und bis zur Verfügbarkeit von kommerziellen Endgeräten noch einige Jahre vergehen werden". Der Testempfänger für das Start-Event wird vom Institut für Nachrichtentechnik der Technischen Universität Braunschweig zur Verfügung gestellt. Der Testbetrieb von 5G Today läuft bis Ende Oktober dieses Jahres.

Durch hohe Sendetürme und die Leistung der Sender (High-Power-High-Tower-Konzept, HPHT) wird die Ausstrahlung von Rundfunkprogrammen mit dem Broadcast-Modus FeMBMS (Further evolved Multimedia Broadcast Multicast Service) getestet. Der FeMBMS-Rundfunkmodus erlaubt eine Verbreitung von Inhalten über große Funkzellen mit Radien von bis zu 60 Kilometern.

Der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Florian Herrmann (CSU) startete den Betrieb des Senders per Tablet vor 150 Gästen, die an einer zweitägigen Fachkonferenz des IRT teilnehmen. Das Projekt wird seit dem Jahr 2017 mit Mitteln der Bayerischen Forschungsstiftung finanziert. "Ich freue mich, dass wir heute das erste großflächige Testnetz der Welt für 5G-Broadcasting eröffnen können", sagte Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks und derzeit ARD-Vorsitzender.

Mit dem Projekt soll getestet werden, wie auf der Basis von 5G-Broadcasting zukünftig eine Overlay-Infrastruktur geschaffen werden kann, die sich zur gleichzeitigen Versorgung von Millionen von 5G-Mobilgeräten eignet. Dabei sollen weder die regulären Mobilfunknetze belastet werden noch zusätzliche Kosten für die Bürger entstehen.

Am Sender Ismaning wurde ein Antennensystem von Kathrein für die Verbreitung von Rundfunksignalen an mobile Endgeräte in das Testfeld integriert. Für die 5G-Rundfunkübertragung werden HPHT-Sender von Rohde & Schwarz genutzt. Die beiden Testsender werden in einem Gleichwellennetz (SFN, Single Frequency Network) über Kanal 56/57 (750-760 MHz) betrieben. Dafür stellt Telefónica Deutschland die Frequenzen im 700-MHz-Band zur Verfügung.



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KlugKacka 16. Mai 2019

So eine Angabe gabs auch nicht.

SR_Lut3t1um 10. Mai 2019

Selbst sky hat ohne Ende Werbung. Vor allem geht gefühlt 50% der Werbung auf Sky über...

SR_Lut3t1um 10. Mai 2019

Ich schaue ab und an herkömmliches Fernsehen um Fußball Spiele zu sehen. Die Lizenzen...


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