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5G-Test im Rundfunkmodus: 5G-Fernsehempfänger sind noch nicht am Markt verfügbar

Broadcast und Unicast kommen zusammen, 5G soll auch Rundfunk aussenden können. Der Test dazu erreicht jetzt eine entscheidende Phase.

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SDR-Systeme (Software Defined Radio)
SDR-Systeme (Software Defined Radio) (Bild: IRT)

Der Bayerische Rundfunk hat von der Bundesnetzagentur die Frequenzzuteilung für einen Sender im LTE/5G-FeMBMS-Rundfunkmodus (Further Evolved Multimedia Broadcast Multicast Service) erhalten. Das gab das Institut für Rundfunktechnik (IRT) am 25. September 2018 bekannt. In dem Testbetrieb wird der Empfang vorerst auf Empfänger begrenzt, die noch nicht am Markt verfügbar sind.

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"Ein protypisches Empfangssystem besteht aus einem PC (Software-Stack) und einem SDR-System für die Umsetzung des Basisbands in höhere Frequenzen oder umgekehrt", sagte IRT-Sprecher Thomas Schierbaum Golem.de auf Anfrage. Laut den Angaben handelt es sich weltweit um den ersten High-Tower-High-Power-Sender (HTHP). Die Testausstrahlungen beginnen im Herbst 2018 vom Senderstandort Wendelstein und sollen den mobilen Empfang der Testsignale im südlichen Oberbayern sowie im Raum München ermöglichen.

Telefónica ist dabei

Zukünftig sollen mit dieser Technik Rundfunkangebote kostengünstig flächendeckend verbreitet und mit Smartphones empfangen werden. Das Testfeld soll Vorarbeiten für eine Verknüpfung von Rundfunk (Broadcast) mit Mobilfunk (Unicast) leisten. Mit dem FeMBMS-Rundfunkmodus könnten über sehr große Funkzellen mit bis zu über 60 Kilometer Radius Inhalte zeitgleich preiswert verbreitet werden.

Große und kleine Senderzellen würden kombiniert. Dafür werden TV-Signale als Versuchsfunk im Kanal 56 vom BR-Sender Wendelstein und von weiteren Senderstandorten des BR im Raum München gleichzeitig abgestrahlt.

"Damit wird eine großflächige und wirtschaftliche Fernsehprogrammverbreitung möglich", sagte Birgit Spanner-Ulmer, Direktorin Produktion und Technik des Bayerischen Rundfunks, im Januar 2018. Die Telefónica will die Tests zur Verbreitung von Medieninhalten mit 5G-Netzen unterstützen. "Deshalb werden wir 5G Today bei Bedarf weiteres 700-MHz-Spektrum zur Verfügung stellen", sagte Jaime Lluch, Director Radio Access Network von Telefónica Deutschland.

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bombinho 26. Sep 2018

COFDM hat naturgemaess Probleme mit bewegten Empfaengern. Gleichwohl die Toleranzen...

Spaghetticode 26. Sep 2018

O jammert aber schon, dass sie die DVB-T2-Frequenzen dringend benötigen. Wenn man...

Brotbüchse aus... 26. Sep 2018

mhhh, das scheint zumindest wenn ein sogenannter Receive-Only-Modus verwendet wird...

Spaghetticode 26. Sep 2018

Ob das flächendeckend ausgebreitet wird, muss sich erst noch zeigen. Die 100 kW vom...


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