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5G: Telefónica Deutschland setzt auf Huawei und Nokia

Telefónica Deutschland hat sich eindeutig für die Zusammenarbeit mit Huawei bei 5G entschieden. Beide Partner, Huawei und Nokia, müssen aber die Sicherheitszertifizierung bestehen.

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CEO Markus Haas (M.), CFO Markus Rolle (l.) und CTIO Mallik Rao (r.)
CEO Markus Haas (M.), CFO Markus Rolle (l.) und CTIO Mallik Rao (r.) (Bild: Bernhard Huber/Telefónica Deutschland)

Beim 5G-Netz wird Telefónica Deutschland seine Strategie fortführen, mit mehreren Herstellern zusammenzuarbeiten. Wie der Netzbetreiber am 11. Dezember 2019 bekanntgab, setzt man für den Aufbau des 5G-Zugangsnetzes (Radio Access Network) "auf die bewährten strategischen Partner Nokia und Huawei". Die Zusammenarbeit mit Huawei und Nokia stehe unter dem Vorbehalt einer erfolgreichen Sicherheitszertifizierung der Technologie und der Unternehmen nach den gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland.

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Telefónica-Deutschland-Chef Markus Haas sagte zuvor der Tageszeitung Die Welt, er wolle nicht, dass Investitionsentscheidungen der politischen Willkür unterlägen, weil eine Regierung eine andere nicht möge. Haas verurteile die "faktenfreien Diskussionen". Huawei sei seit zehn Jahren "ein sehr zuverlässiger Partner, der technologische Höchstleistungen vollbringt". Ein Abschalten von Mobilfunknetzen von außen aus China sei Quatsch. "Wir sind der Herr über unser Netz", sagte Haas.

Nokia und Huawei sollen zu gleichen Teilen die Ausrüstung der Mobilfunkstandorte mit 5G-Antennentechnik verantworten. Über zukünftige Technologiepartner für das Mobilfunk-Kernnetz wird das Unternehmen voraussichtlich im kommenden Jahr entscheiden.

Der Ausbau des 5G-Netzes werde nach aktuellem Planungsstand im ersten Quartal 2020 beginnen, so dass Kunden im kommenden Jahr die neue Technik nutzen können. Dabei startet der 5G-Ausbau in den fünf größten deutschen Städten - Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt - und soll dort bis Ende 2021 größtenteils abgeschlossen sein. Bis Ende 2022 sollen 30 Städte mit insgesamt 16 Millionen Einwohnern versorgt sein.

Durch Zugang zu den Kabelnetzen von Vodafone und Tele Columbus und zur VDSL-Infrastruktur der Deutschen Telekom will die Telefónica auch konvergente Angebote aus Mobilfunk- und Festnetzkomponenten verkaufen. Der Umsatz soll bis Ende 2022 um insgesamt mindestens 5 Prozent erhöht werden.

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