5G: Swisscom refarmt UMTS-Frequenz bei 2.100 MHz

UMTS bei 2.100 MHz kann man in der Schweiz bald nicht mehr nutzen. Der Bereich geht per Refarming an effizientere 4G- und 5G-Technologien.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Sitz von Swisscom in Bern
Der Sitz von Swisscom in Bern (Bild: Swisscom)

Um die wachsenden Datenmengen zu bewältigen, wird die Swisscom UMTS bei 2.100 MHz abschalten. Das gab der Schweizer Netzbetreiber bekannt (PDF). "So wird künftig die Frequenz 2.100 MHz, die heute für 3G (UMTS, HSPA, HSPA+) genutzt wird, für neuere Technologien genutzt (in der Fachsprache Refarming genannt)."

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"Wir werden diese Frequenz ab Oktober 2019 für die effizienteren 4G- und 5G-Technologien nutzen", sagte Swisscom-Sprecher Armin Schädeli Golem.de auf Anfrage.

Die meisten Geräte unterstützen den Unternehmensangabenzufolge mehrere 3G-Frequenzbänder. Sie werden automatisch auf die in Europa gebräuchliche Frequenz 900 MHz ausweichen und weiterhin funktionieren. Von den Geräten, die neben der 2.100-MHz-Frequenz keine andere 3G-Frequenz unterstützen, werden die meisten automatisch auf 2G wechseln. Doch 2G wird im Netz der Swisscom nur noch bis Ende 2020 unterstützt.

Hier hilft meistens eine Antennenverlängerung

Das 3G­-Netz werde auch nach dem Refarming auf der Frequenz 900 MHz "eine gute Durchdringung in Häuser gewährleisten", sagte der Swisscom-Sprecher. Trotzdem könne es punktuell zu Veränderungen kommen, weil die Signalstärke nicht ausreichend sei. "Hier hilft meistens eine Antennenverlängerung, um einer Anlage zum Beispiel im Untergeschoss eines Hauses den Empfang zu gewährleisten."

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Um genügend freie Frequenzen für den weiteren Ausbau des 4G-Netzes und die Einführung von 5G zu haben, werde Swisscom die 26 Jahre alte Technologie 2G ab spätestens Ende 2020 nicht mehr unterstützen, hieß es im Oktober 2015. "Auf dem 2G-Netz laufen heute lediglich 0,5 Prozent des mobilen Datenverkehrs, die Technologie belegt aber 30 Prozent der Antennenkapazität", erklärte die Swisscom zu der Zeit. Telefonie und SMS könnten bereits über die 3G- und 4G-Netze geführt werden.

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treysis 25. Apr 2019

Nö. Klar wird das für einige wenige ein Grund sein. Aber für die große Masse nicht.

bigm 25. Apr 2019

So nun die schriftliche Bestätigung von Webasto bekommen. Weder der ThermoCall3 noch der...

LASERwalker 24. Apr 2019

Mit original 802.11 Hardware von 1997 wirst du keine Verbindung mehr zu einem aktuellen...

M.P. 23. Apr 2019

insbesondere in Hinblick auf Akkuschonung ...

Flobee 23. Apr 2019

zurück auf einen Bauernhof oder was?



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