5G SA: Ausbau auf echte 5G-Leistung erfolgt mit Softwareupdate

Das bisherige 5G-Netz hängt noch stark von LTE ab. Wie sich das ändern lässt, wollten wir von den Ausrüstern genau wissen, weil 5G SA bereits eingesetzt wird.

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Nokia und Huawei bieten beide bereits 5G Standalone.
Nokia und Huawei bieten beide bereits 5G Standalone. (Bild: Pau Barrena/AFP via Getty Images)

Die Erweiterung von 5G Non-Standalone (NSA) auf 5G Standalone (SA) erfolgt in erster Linie über Software. Das erklärte Michael Lemke, Senior Technology Principal bei Huawei Technologies Deutschland, am 21. Februar 2020 im Gespräch mit Golem.de. "Das ist der Schritt hin zum vollständigen 5G im Kernnetz, wobei 4G auch mitbedient werden kann. Heute ist es beim Non-Standalone-Modus so, dass der Control Layer über 4G bezogen und ein 5G Payload dazugeschaltet wird." Kein Netzbetreiber werde ein Jahr nach der Einführung dafür neue Hardware einsetzen, erklärte Lemke.

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"5G NSA ist ein evolutionärer Schritt auf dem Weg zu 5G SA, das dann 'echte' 5G-Leistung über 5G New Radio hinaus und Funktionalitäten wie e2e Network Slicing bringt. Bei 5G NSA arbeitet typischerweise 5G- und 4G-Radio-Access mit einem 4G-Core. Die Netzbetreiber werden das im Laufe der Zeit und ihren eigenen Plänen entsprechend auf ein volles 5G (5G SA) mit 5G Core aufrüsten", sagte Nokia-Sprecher Bernhard Fuckert Golem.de.

Gegenwärtig sei 3GPP Release 15 standardisiert und es werde auch noch daran gearbeitet. 5G SA wird demnach in einem späten Release 15 Drop eingeführt. Release 16 wird im Laufe dieses Jahres und Release 17 im nächsten Jahr erwartet. "Danach wird es einige Zeit dauern, bis Produkte kommerziell verfügbar sind. Diese Releases werden wichtige neue Funktionen zu 5G hinzufügen. Um das volle Potential von 5G zu entfalten, ist mehr als nur die Aufrüstung des Funk- und Transportnetzes erforderlich", erklärte Fuckert. Es sei ein neuer Core erforderlich, um die Flexibilität und die Fähigkeiten von 5G NR (New Radio) voll auszuschöpfen, wie zum Beispiel End-to-end Network Slicing zur Unterstützung massiver Maschinenkonnektivität (MMTC) und ultra-niedriger Latenzzeiten (URLLC).

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