5G: Nordrhein-Westfalen fördert Campusnetze mit 90 Millionen
Nordrhein-Westfalen fördert den Aufbau von 5G. Wie die Landesregierung bekanntgab(öffnet im neuen Fenster) , stellt das Land für anwendungsorientierte Projekte wie Campusnetze eine Gesamtfördersumme von bis zu 90 Millionen Euro bereit. Ziel sei es, die Chancen der 5G-Technologie für Nordrhein-Westfalen frühzeitig zu realisieren.
Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart sagte: "Mit den Fördermitteln helfen wir dabei, innovative Anwendungen zu erproben und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln."
Ziel des Förderwettbewerbs 5G.NRW ist, 5G-Geschäftsmodelle in die breite Anwendung zu bringen. Fokus des Wettbewerbs sind Projektideen mit den Schwerpunkten 5G-Forschung und -Entwicklung, 5G-Testzentren für Forschung und Entwicklung, 5G-Campusnetze für Prozess- und Organisationsinnovationen, lokale und regionale 5G-Real-Labore und die Entwicklung von 5G-Anwendungen und -Geschäftsmodellen.
Pinkwart betonte: "Ich ermutige auch ausdrücklich kleine und mittlere Unternehmen, sich mit der 5G-Technologie zu beschäftigen und sich an unserem Wettbewerb zu beteiligen."
Die Bundesregierung vergibt seit dem 21. November 2019 gesonderte Mobilfunkfrequenzen, damit Unternehmen unabhängig von öffentlichen Netzen eine eigene 5G-Infrastruktur aufbauen können. Die Frequenzgebühren bewegen sich je nach Laufzeit und Fläche zwischen 1.600 Euro beispielsweise für einen Bauernhof und 50.000 Euro für eine Fabrik.
Vorteile sind nach den Angaben von Industrieverbänden eine bessere Abdeckung des gesamten Firmengeländes, volle Kontrolle über die firmeneigenen Daten, weniger Störungen als in öffentlichen Mobilfunknetzen sowie bessere Leistungsparameter für Latenz, Datenrate und Teilnehmeranzahl.
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