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5G-Netz: Swisscom sieht Kosten von 5G sehr gelassen

Die Swisscom erwartet keine außerordentlichen Belastungen durch den 5G-Ausbau. Während man diesen in Deutschland unfassbar teuer findet, freut sich die Swisscom darauf, an alten Technologien zu sparen.

Artikel veröffentlicht am ,
Heinz Herren, Swisscom (mitte)
Heinz Herren, Swisscom (mitte) (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Swisscom erwartet nicht, dass der Rollout des 5G-Netzes unfassbar teuer wird. Heinz Herren, Leiter Geschäftsbereich IT, Network & Infrastructure des Schweizer Telekommunikationsanbieters sagte Golem.de am 8. November in Luzern: "Unsere jährlichen Ausgaben in die Infrastruktur werden nicht signifikant zunehmen."

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Man werde "bestehende Technologien" voll mitnehmen. Swisscom werde weniger in die alten Technologien investieren müssen. "Es wird eher eine Verschiebung", erklärte der Manager. Der 5G-Anschluss im 3,5 GHz-Spektrum fand beim Dialog Arena Technologie-Event von Swisscom in Luzern statt.

Mit den 3,5-GHz-Frequenzen, die im Frühjahr 2019 vergeben werden sollen, sei laut Telefónica-Chef Marcus Haas in Deutschland eine "umfassende Versorgung aber weder physikalisch noch wirtschaftlich möglich. Dies würde zigtausende neue Mobilfunkmasten erfordern und wäre - wie Kanzleramtsminister Helge Braun unlängst richtigerweise festgestellt hat - unfassbar teuer." Tatsächlich ist der 5G-Ausbau laut Informationen von Golem.de teuer und würde durch die vielen neuen Sites, die errichtet werden müssten, viele Milliarden Euro kosten.

Für eine Versorgung der Bevölkerung mit einer Datenübertragungsrate von 300 MBit/s wären mit dem derzeit verfügbaren Umfang an Flächenspektrum über 200.000 Mobilfunkstandorte in Deutschland erforderlich. Das wandte die Telefónica in einem Positionspapier an die Beiratsmitglieder der Bundesnetzagentur im September 2018 ein. Es gibt pro Mobilfunkbetreiber in Deutschland gegenwärtig rund 25.000 Antennenstandorte, insgesamt also circa 75.000.

Die Forderung des Beirats vom 25. Juni 2018, bis Ende des Jahres 2025 98 Prozent der Bevölkerung mit 300 MBit/s zu versorgen, ist laut Telefónica mit dem vorhandenen Flächenspektrum faktisch nicht erfüllbar, weil deutlich zu wenig Spektrum unter einem GHz verfügbar ist. Würde man hierzu Kapazitätsspektrum verwenden, das wesentlich weniger Fläche versorgen kann, wären in der Folge rund 70.000 zusätzliche Basisstationen und Investitionen in Höhe von über 25 Milliarden Euro pro Netzbetreiber nötig. "Inklusive der vom Beirat gewünschten Versorgung der Verkehrsinfrastruktur mit 5G müsste allein Telefónica insgesamt rund 76 Milliarden Euro investieren und über 200.000 Mobilfunkstandorte in Deutschland betreiben", betonte die Telefónica.

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AnAmigian 09. Nov 2018

Reiner Kommunismus, kommt nicht in Frage. ;-D

AnAmigian 09. Nov 2018

Naja, so viel besser als das Netz der 3 Konkurrent ist es jetzt auch nicht mehr. Hatte...

AnAmigian 09. Nov 2018

Ich hoffe auf der Autobahn schon gar nicht als Fussgänger. ;^)

keböb 09. Nov 2018

Per Ende 2019 in der Schweiz Realität, dann wird DVB-T abgeschaltet. Nur 1.9% der...

Bosancero 09. Nov 2018

Ich habe 10GB und per 4G könnte ich das an einem Tag verbrauchen, problemlos. Ich...


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