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5G-Mobilfunk: Netzbetreiber erhalten Hilfe bei Suche nach Funkmastplätzen

Das Bundesland Baden-Württemberg will den Aufbau neuer Mobilfunkmasten unterstützen. Mobilfunkunternehmen sollen Unterstützung bei der Suche nach Standorten für die Antennen erhalten. Damit sollen zügig Funklöcher geschlossen werden.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Die Arbeiten an 5G laufen.
Die Arbeiten an 5G laufen. (Bild: David Becker/Getty Images)

Weiße Flecken sollen verschwinden. Die Landesregierung von Baden-Württemberg will Mobilfunknetzbetreibern bei der Suche nach Standorten für Mobilfunkmasten helfen. "Der zukünftige Mobilfunkstandard 5G wird die Digitalisierung auf eine neue Stufe heben", sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. In sein Ressort fällt auch die Digitalisierung.

Landeseigene Immobilien sollen helfen

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Damit neue Mobilfunkmasten für schnelles Internet aufgestellt werden können, soll unter anderem auch geprüft werden, ob sich dafür Immobilien im Besitz des Landes eignen. Die Mobilfunknetzbetreiber mieten vielfach die Stellflächen für ihre Mobilfunkmasten. Wie dann im Detail die Zusammenarbeit mit der Landesregierung aussehen wird, ist nicht bekannt.

Der Landesbeauftragte für Informationstechnologie, Stefan Krebs, begleitet das Projekt. Das Innenministerium will den Mobilfunknetzbetreibern auch bei rechtlichen Fragen zur Seite stehen, damit die Planung zügig umgesetzt werden kann. Das sei bei Gesprächen vergangene Woche vereinbart worden.

Schnelles Internet überall

Strobl hat den verbleibenden Weißen Flecken im Land den Kampf angesagt: "Unser Ehrgeiz ist es, auch den letzten Schwarzwaldhof mit dem schnellen Internet zu versorgen", sagte er im vergangenen Jahr. Dafür will er auch 2017 einen dreistelligen Millionenbetrag einsetzen.

Neben Glasfaser gilt der Mobilfunkstandard 5G vor allem auf dem Land als Möglichkeit, unterversorgte Gegenden ans schnelle Internet anzubinden. Nach Einschätzung von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) hängt davon auch die Stärke des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg ab.

Der neue Mobilfunkstandard 5G soll bis zum Jahr 2020 marktreif sein und eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 10 GBit/s bereitstellen. Für einzelne Anwendungen sind auch Geschwindigkeiten bis zu 20 GBit/s möglich. Dabei soll eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als 1 Millisekunde und hohe Verfügbarkeit erreicht werden. Weltweit werden 100 Milliarden mobilfunkfähige Geräte gleichzeitig ansprechbar sein.

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Yian 24. Jan 2017

Ich finde es toll, dass dieser neue Funk auf Plätzen gemästet wird! Quasi biologisch...

Spaghetticode 23. Jan 2017

Das glaube ich erst, wenn das tatsächlich eingeführt wird. Meine Vermutung ist eher...

Anonymer Nutzer 23. Jan 2017

Ihr geht schon wieder vom Ist-Zustand aus. Als es nur SMS, Telefonie und WAP auf unseren...

zampata 23. Jan 2017

Es gibt in Berlin noch Häuser ohne Abwasseranschluss (mit Sickergruben zum Abtransport)

mahennemaha 22. Jan 2017

Hmm, wenn deine Vermutung stimmen sollte, fehlt dazu aber noch der Social Bot, der genau...


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