USA bei 5G-Sec sehr zurückhaltend

Stefan Schröder von der Deutschen Telekom, der für das Unternehmen in der Security Arbeitsgruppe des Normierungsgremiums 3GPP sitzt, hatte Golem.de im April 2018 Details zur höheren Sicherheit bei 5G erklärt. Wang sagte Golem.de am 21. Dezember: "Als der 5G-Standard entwickelt wurde, wurde gleichzeitig ein Sicherheitsstandard dafür geschaffen, dem große Bedeutung beigemessen wurde. Sie haben mehrere Gruppen bei der GSM Association und der 3GPP, die an diesem Sicherheitsstandard für 5G arbeiten. Dies ist zu GSM-Zeiten nicht geschehen."

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Laut dem Cybersecurity-Experten Anthony Rutkowski, Principal bei Netmagic Associates, ist die 3GPP-Untergruppe SA3 hier entscheidend für die 5G-Sicherheit. Den größten Beitrag hat nach Rutkowskis Analyse Huawei geleistet. Von den 2.676 geleisteten Arbeitstagen in der SA3 erbrachte die drei US-Regierungsstellen DHS (Department of Homeland Security), NIST (National Institute of Standards and Technology) und FCC (Federal Communications Commission) zusammen nur 60.

"Wir sehen Kundendaten nicht"

Nach den Worten von Wang "sorgen sich die Menschen um die Digitalisierung und die Sicherheit, das verstehen und teilen wir. Wir haben aber nicht erwartet, dass jemand das Thema in die falsche Richtung treibt. Die eigentliche Frage ist nicht, ob Huawei am 5G-Ausbau in Deutschland teilnimmt."

Ob Huawei Teil des 5G-Ausbaus sei, sei für die Sicherheit "minimal relevant oder sogar irrelevant. Die eigentliche Sicherheitsfrage ist, dass unsere Branche klare Kriterien für alle Anbieter und alle Technologien braucht, unabhängig davon, woher sie oder ihre Komponenten stammen. Daher benötigen wir Kriterien zur Überprüfung der Sicherheit jeder Komponente des Netzwerks, unabhängig davon, ob sie von Huawei, Ericsson, Nokia oder Cisco kommen." Es sei falsch, die Debatte nur auf das Herkunftsland eines möglichen Anbieters zu fokussieren.

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Huawei besitze selbst keine kritischen Infrastrukturen oder betreibe und kontrolliere dort keine sensiblen Informationen. Man sei nur ein Hersteller dieser Infrastruktur. "Wir bauen Netzwerke nach Verträgen mit unseren Kunden auf, die die Netzbetreiber sind. Nachdem ein Netzwerk aufgebaut ist, übertragen wir es an unseren Kunden, zum Beispiel die Deutsche Telekom oder Vodafone, die es besitzen, betreiben und überwachen", sagte Wang.

Huawei sehe nicht, welche Daten über diese Netzwerke übertragen würden. "Die falsche Wahrnehmung, in der öffentlichen Debatte besteht darin zu glauben, dass ein chinesisches Unternehmen alle sensiblen Informationen kontrolliert und dass dies von der chinesischen Regierung dazu verwendet werden könnte, Informationen zu stehlen, was einfach nicht richtig ist", beteuerte Wang.

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 5G: Huawei würde Standorte schliessen statt Kunden ausspionieren
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RobZ 28. Dez 2018

Also den offensichtlichen Eintrittsvektoren?

RobZ 28. Dez 2018

Hab mir mal angesehen, was ein Huawei-Surfstick so an Software auf dem Rechner...

divStar 26. Dez 2018

Mit Sicherheit und nicht nur in den Staaten, sondern sicher auch hierzulande.

aPollO2k 25. Dez 2018

Eh okay und was ist beim Provider verbaut? Achso ja genau richtig. Cisco, nokai, Huawei...

ChMu 24. Dez 2018

Nur darum geht es in den Anschuldigungen nicht. Wegen IP theft, copieren ect, klagen...


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