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5G: Huawei wehrt sich gegen Vorwürfe aus Innenministerium

Einige Vertreter des Bundesinnenministeriums und des Auswärtigen Amtes wollen dem Beispiel Australiens folgen und chinesische Ausrüster aus Sicherheitsgründen pauschal ausschließen. Huawei hat darauf reagiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei-Vertreter im Oktober in Berlin
Huawei-Vertreter im Oktober in Berlin (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Huawei hat auf Anschuldigungen hoher Beamter im Bundesinnenministerium und im Auswärtigen Amt reagiert, denen zufolge der Einsatz von Produkten des Unternehmens Sicherheitsrisiken für 5G-Netze beinhalte. "Wir weisen jede Vorstellung scharf zurück, dass wir eine Bedrohung für die nationale Sicherheit irgendeines Staates darstellen könnten", sagte ein Huawei-Sprecher.

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Cybersicherheit habe bei Huawei seit jeher oberste Priorität, der Hersteller habe "nachweislich eine hervorragende Bilanz beim Bereitstellen sicherer Produkte und Lösungen für unsere Kunden in Deutschland und auf der ganzen Welt". Daher sei Huawei ein zuverlässiger Partner für alle wichtigen Telekommunikationsnetzbetreiber in Deutschland und arbeite mit vielen Industriepartnern zusammen, um sichere und zuverlässige 5G-Netze hierzulande zu errichten.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters führten Ministeriumsvertreter Gespräche mit ihren Kollegen in den USA und Australien, die Besorgnis über vermeintliche Risiken des Einsatzes der Produkte des weltweit größten Telekommunikationsausrüsters geäußert hatten.

USA und Australien gegen China

Reuters zufolge sagte ein hochrangiger Ministeriumsvertreter, der an der internen 5G-Debatte der Regierung beteiligt war: "Es gibt ernste Besorgnis. Wenn es nach mir ginge, würden wir das tun, was die Australier tun."

Sowohl die USA als auch Australien hindern ihre Netzwerkbetreiber direkt oder indirekt daran, die Technik von chinesischen Ausrüstern wie Huawei einzusetzen, um die nächste Generation des Mobilfunknetzes aufzubauen und zu testen.

Die Sicherheitsbelange konzentrieren sich offiziell auf das 2017 verabschiedete chinesische National Intelligence Law, das besagt, dass chinesische "Organisationen und Bürger gemäß dem Gesetz die nationale Geheimdienstarbeit unterstützen, zusammenarbeiten und daran mitarbeiten müssen".

Huawei reagierte darauf und erklärte: "Das chinesische Gesetz gibt der Regierung nicht die Befugnis, Telekommunikationsunternehmen zu zwingen, Hintertüren oder Abhörgeräte zu installieren oder sich an einem Verhalten zu beteiligen, das die Telekommunikationsanlagen anderer Länder gefährden könnte."

Die Bundesregierung erklärte bislang, beim 5G-Aufbau nicht dem Beispiel der USA und Australien zu folgen und chinesische Ausrüster auszuschließen. "Eine konkrete gesetzliche Grundlage mit der Rechtsfolge des kompletten oder teilweisen Ausschlusses eines bestimmten Anbieters vom 5G-Ausbau in Deutschland existiert nicht und ist nicht geplant", hieß es.

Huawei, ein genossenschaftlich organisiertes Privatunternehmen, ist Partner von allen drei in Deutschland aktiven Mobilfunkbetreibern und rüstet auch das Festnetz aus. "In besonders sensiblem Umfeld testen wir stichpunktartig mit aufwendigen Verfahren verbaute Komponenten bis auf ihre Bestandteile", sagte ein Telekom-Sprecher dem Handelsblatt. Um sicherzugehen, würden zudem abgehende Datenströme konstant überwacht.



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Anonymer Nutzer 16. Nov 2018

"Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters führten Ministeriumsvertreter...

Anonymer Nutzer 16. Nov 2018

Nur wenn der Herstellers direkten Zugang zur Hardware hat. Würde ich erstmal bezweifeln...

LinuxMcBook 15. Nov 2018

Also ich kann dazu sagen, dass ich am wenigsten gern von Deutschland oder deutschen...


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