5G: Huawei, Nokia, Ericsson erfreut über Securitycheck des BSI

Huawei betont, dass seine Produkte bereits nach ähnlichen Kriterien wie jetzt vom BSI auditiert wurden. Auch Ericsson und Nokia wollen voll kooperieren.

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Im Jahr 2015: T-Systems und Huawei fahren ihr Rechenzentrum zusammen im Truck.
Im Jahr 2015: T-Systems und Huawei fahren ihr Rechenzentrum zusammen im Truck. (Bild: T-Systems)

Die Mobilfunkausrüster Huawei und Ericsson haben sich positiv zum neuen Zertifizierungsprogramm für 5G-Komponenten des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) geäußert. "In diesem Zusammenhang sind wir derzeit im Dialog mit dem BSI und unseren Kunden und überprüfen die Anforderungen", sagte Ericsson-Sprecher Martin Ostermeier Golem.de auf Anfrage.

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Die Standardisierung und das damit verbundene Sicherheitsniveau der Technologie seien eine Besonderheit der zellularen Kommunikation. Der schwedische Konzern erfülle dabei stets Anforderungen der nationalen Regulierungsbehörden, betonte Ostermeier.

"Wir haben immer betont, dass wir Zertifizierungen als einen wesentlichen Baustein zu mehr Cybersicherheit betrachten. Insofern begrüßen wir die Ankündigung des BSI, zumal wir NESAS als globalen Ansatz der GSMA und der 3GPP seit Jahren unterstützen und unsere Produkte bereits erfolgreich nach NESAS auditiert wurden", sagte Huawei-Deutschland-Sprecher Patrick Berger. Der chinesische Konzern stehe im Austausch mit den zuständigen Behörden und den Mobilfunkbetreibern, um seine Beteiligung an der nun angekündigten deutschen Implementierung zu klären. "Nokia hält sich an geltende Gesetze und Vorschriften und wird sich daher selbstverständlich an den entsprechenden Zertifizierungsprozessen beteiligen", sagte ein Sprecher.

Nicht alle Netzausrüster positionieren sich

Der Ausrüster ZTE Deutschland verfügt über keinen Ansprechpartner mehr für die Medien.

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Das Zertifizierungsprogramm nach dem Network Equipment Security Assurance Scheme Cybersecurity Certification Scheme - German Implementation (NESAS CCS-GI) richte sich vorrangig an Hersteller von 5G-Mobilfunkkomponenten, hatte das BSI erklärt. Es basiert auf dem NESAS-Bewertungsschema der GSM Association (GSMA).

"Kritische Komponenten in Telekommunikationsnetzwerken mit erhöhtem Gefährdungspotential müssen in Deutschland nach Paragraf 165 Absatz 4 TKG eine IT-Sicherheitszertifizierung durch eine durch das BSI anerkannte Zertifizierungsstelle vorweisen", erklärte ein BSI-Sprecher dieser Redaktion. Der Katalog der Sicherheitsanforderungen lege fest, dass 5G-Netze unter diese Regelung fallen und welche Komponenten als kritisch gelten. Der Katalog werde von der Bundesnetzagentur im Einvernehmen mit dem BSI und dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit veröffentlicht.

Nachtrag vom 7. Juli 2022, 13:42 Uhr

Nokia hatte durch ein Missverstännis erst jetzt geantwortet. Wir haben die Meldung entsprechend überarbeitet.

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