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5G: Ericsson übernimmt Antennengeschäft von deutscher Kathrein

Der schwedische Ausrüster Ericsson erwirbt das Antennengeschäft der bayerischen Kathrein. Damit geht viel 5G-Expertise ins Ausland.

Artikel veröffentlicht am ,
Antenne von Katrein
Antenne von Katrein (Bild: Ericsson)

Ericsson beabsichtigt, die Antennen- und Filterabteilung des deutschen Unternehmens Kathrein mit rund 4.000 Fachleuten zu erwerben. Das gab der schwedische Mobilfunkausrüster am 25. Februar 2019 bekannt. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht.

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Kathrein ist Hersteller von Antennen und Satellitentechnik aus dem bayerischen Rosenheim und arbeitet bisher mit den Mobilfunkausrüstern Ericsson, Nokia und Huawei zusammen.

Laut Branchenexperten kommt eine Übernahme von dem seit langem Verluste erwirtschaftenden Ericsson-Konzern zwar überraschend, aber nachdem ein Kauf von Ericsson durch Cisco nicht zustande kam, versucht Ericsson nun durch den Zukauf, Antennentechnik zu bekommen, die Huawei bereits besitzt. Fredrik Jejdling, Executive Vice President und Leiter des Geschäftsbereichs Networks von Ericsson, sagte: "Durch die Akquisition des Antennen- und Filtergeschäfts von Kathrein werden wir unsere Fähigkeiten und Kompetenzen im Bereich Advanced Active und Passive Antenna weiter ausbauen."

Standorte auch in China

Die Akquisition umfasst Forschung und Entwicklung sowie Produktion und Vertrieb an mehr als 20 Standorten - darunter in Deutschland, Rumänien, den USA, Mexiko und China. Bei der Akquisition handelt es sich um einen Asset Deal, bei dem bestimmte Vermögenswerte und Verbindlichkeiten von Ericsson erworben werden, was voraussichtlich im dritten Quartal 2019 abgeschlossen sein wird. Der Bereich wird als separate Einheit in die Business Area Networks eingegliedert sowie buchhalterisch im Segment Networks geführt und trägt hier positiv zu den Profitabilitätszielen für 2020 bei.

Hauptpartner von Kathrein seien laut Roland Gabriel, Group Vice President und Head of Technology Management bei Kathrein, seit sechs Jahren Ericsson und Nokia; Huawei sei Kunde und Konkurrent zugleich. Der Hersteller Kathrein habe über 10.000 Antennen im Feld. "Die Hälfte kaufen die Netzwerkausrüster, der Rest geht direkt zu den Netzbetreibern", sagte Gabriel Golem.de vor einem Jahr.

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Michael Graetz2 25. Feb 2019

And the saga continues.


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