• IT-Karriere:
  • Services:

5G: Ericsson-Chef setzt auf Fusionen und Übernahmen

Ericsson will durch Fusionen und Übernahmen wachsen. Das erklärte Konzernchef Börje Ekholm, wenige Tage nachdem Nokia laut einem Bericht zum Verkauf stehen soll. Bei 5G sieht sich der schwedische Konzern als überlegen an.

Artikel veröffentlicht am ,
Ericsson-Chef Börje Ekholm auf dem MWC 2019
Ericsson-Chef Börje Ekholm auf dem MWC 2019 (Bild: Ericsson)

Ericsson-Chef Börje Ekholm setzt in Zukunft auf Fusionen und Übernahmen. "M&A-Aktivitäten werden weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Wachstumsstrategie sein, bei der wir potenzielle wertschöpfende, portfolio-nahe Akquisitionen als vorteilhaft ansehen", sagte Ekholm bei der Präsentation des Jahresberichts 2019. Konkurrent Nokia hat laut einem Bericht begonnen, den Verkauf von Unternehmensteilen bis hin zu Fusionen mit Konkurrenten zu prüfen.

Stellenmarkt
  1. ekom21 - KGRZ Hessen, Darmstadt, Gießen, Kassel
  2. Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München

Seit mehr als drei Jahrzehnten habe Ericsson zig Milliarden US-Dollar in sämtliche Generationen der Mobilfunktechnologie investiert. Telefónica Deutschland hatte dagegen in einem Positionspapier an Bundestagsabgeordnete die Position des Unternehmens zu chinesischen Spionagevorwürfen und Huawei betont: "Zuletzt gab der chinesische Hersteller sogar deutlich mehr für F&E aus als Nokia und Ericsson zusammen".

Aktuell sei 5G-Technologie von Ericsson in 25 Livenetzen von Kunden auf vier Kontinenten kommerziell im Einsatz. Der schwedische Konzern verfüge über ein weltweit führendes Patentportfolio für Mobilfunktechnologie mit mehr als 54.000 Patenten und rund 100 unterzeichneten Lizenzvereinbarungen.

"Aktuell hält Ericsson 81 kommerzielle Vereinbarungen und Verträge mit Mobilfunknetzbetreibern weltweit. Darüber hinaus ist Ericsson an einem Großteil aller kommerziell eingeführten 5G-Livenetze beteiligt. Zu den 25 durch Ericsson unterstützten 5G-Livenetzen weltweit zählen unter anderem auch Netze in Deutschland und der Schweiz", sagte Ekholm. Laut einer neuen Studie des Marktforschungsunternehmens Dell'Oro ist Huawei mit etwas mehr als 28 Prozent Marktanteil der mit Abstand größte Anbieter, nach 27,5 Prozent im Vorjahr. Nokia fiel von 17 auf 16 Prozent Marktanteil, Ericsson stagnierte bei 14 Prozent. Cisco fiel von 8 auf 7 Prozent.

Die Produktionsstätte Ericssons in Lewisville, Texas, produzierte am Mittwoch die erste 5G-Basisstation. Das im vergangenen Jahr angekündigte Werk wird im Laufe des Jahres vollständig in Betrieb genommen. Das erste Produkt, das in der Fabrik hergestellt wird, ist die Millimeterwellen-Street-Macro-Ausrüstung. "Ein Großteil der IT-Hardware auch aller anderen Hersteller wird in China produziert", betonte dagegen die Telefónica im Vergleich zwischen Huawei, Ericsson und Nokia.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Lenovo Yoga Slim 7i Evo 14 Zoll i5 8GB 512GB SSD für 799€, Motorola moto g9 plus 128GB...
  2. (u. a. Samsung UE-50TU7170 50 Zoll LED für 449€, HP EliteBook 840 G1 generalüberholt 14 Zoll i5...
  3. 39,99€ + 2,99€ Versand oder kostenlose Marktabholung
  4. 79,49€ inkl. Direktabzug

Folgen Sie uns
       


Zoom Escaper ausprobiert

Der Zoom Escaper ist eine Möglichkeit, sich aus Videokonferenzen zu schummeln. Wir haben ihn ausprobiert.

Zoom Escaper ausprobiert Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /