Abo
  • Services:

5G-Campusnetze: Autokonzerne wollen kostenlose lokale Frequenzen

Von den Telekom-Konzernen erwartet das Bundesfinanzministerium Milliarden Euro aus der Frequenzversteigerung. Die Automobilindustrie will 5G lieber gratis.

Artikel veröffentlicht am ,
5G von Ericsson
5G von Ericsson (Bild: Ericsson)

Volkswagen hat die Bundesnetzagentur gebeten, die lokalen 5G-Frequenzen kostenlos zu vergeben, um die deutschen Standorte "international wettbewerbsfähig" zu halten. Das geht aus einem Schreiben hervor, das dem Handelsblatt vorliegt. "Wir haben bei der Bundesnetzagentur unser Interesse bereits bekundet", sagte BMW-Manager Joachim Göthel dem Handelsblatt.

Stellenmarkt
  1. State Street Bank International GmbH, München
  2. BWI GmbH, deutschlandweit

Daimler und Volkswagen hatten erklärt, sich für lokale 5G-Netze zu interessieren, um vernetzte Produktionsstandorte auszurüsten. Aus Sicherheitsgründen wollen die Autobauer die Netze jedoch selbst betreiben. "Dieses lokale Funknetz für Produktionsanlagen ist notwendig, um Echtzeit, Zuverlässigkeits- und Cyber-Security-Anforderungen sicher erfüllen zu können", begründete Daimler.

Die Deutsche Telekom testet derzeit ein Campusnetz mit Osram auf dem Werksgelände in Schwabmünchen auf Basis von LTE. Dort sollen mobile Roboter und fahrerlose Transportfahrzeuge zum Einsatz kommen, die das Material im Werk transportieren. Geboten werden LTE, Edge Computing und KI.

5G-Out-of-the-Box-Lösungen

Der Mobilfunkausrüster Ericsson bietet Out-of-the-Box-Lösungen, mit denen lokale Festnetzbetreiber 5G-Netze aufspannen können. "Teil des globalen Produktportfolios von Ericsson sind unter anderem auch die sogenannten Ericsson Private Networks. Die Produkte und Lösungen kommen sowohl bei Mobilfunknetzbetreibern als auch bei großen Industrieunternehmen zum Einsatz", sagte Ericsson-Sprecher Martin Ostermeier im September 2018.

Im Audi Production Lab in Gaimersheim bei Ingolstadt soll ein 5G-Testnetz für vernetzte Automobilproduktion errichtet werden. "Mit Audi testen wir bereits eine effiziente und drahtlose Vernetzung in der Automobilproduktion", sagte Ericsson-Deutschlandchef Stefan Koetz dem Handelsblatt. "Natürlich stehen wir in Kontakt mit Konzernen, die nach 5G-Lösungen suchen und arbeiten an technischen Lösungen." Ericsson und Marktführer Huawei betonen jedoch ihre Partnerschaften mit den Netzbetreibern, wo bessere Skaleneffekte erzielt werden könnten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

qq1 30. Okt 2018 / Themenstart

gute diskussion hier. freue mich auf die 5g campus debatte

Prinzeumel 29. Okt 2018 / Themenstart

Wenn sie zuvor jeden diesel bei dem sie ihre Dreckssoftware am laufen hatten zurücknehmen...

Prinzeumel 29. Okt 2018 / Themenstart

Artikel gelesen? Übersehe ich hiet Ironietags oder sowas? Naja Eh neee. Dafür ganz...

Prinzeumel 29. Okt 2018 / Themenstart

Ich glaub dir geht es nicht gut. Wir haben hier Kapitalismus! Und damit sollte klar sein...

Prinzeumel 29. Okt 2018 / Themenstart

Die frage ist eher: wieso muss der käse in Frequenzen von 5G laufen? Sollen sie sich...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Alexa-App für Windows 10 ausprobiert

Wir stellen Alexa über die neue Windows-10-App einige Fragen und natürlich erzählt sie auch wie immer einen Witz.

Alexa-App für Windows 10 ausprobiert Video aufrufen
Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Interview Alienware: Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!
Interview Alienware
"Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"

Selbst bauen oder Komplettsystem kaufen, die Zukunft von Raytracing und was E-Sport-Profis über Hardware denken: Golem.de hat im Interview mit Frank Azor, dem Chef von Alienware, über PC-Gaming gesprochen.
Von Peter Steinlechner

  1. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden
  2. Dell Intel Core i9 in neuen Alienware-Laptops ab Werk übertaktet

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

    •  /