• IT-Karriere:
  • Services:

5G: Bundesnetzagentur wird Frequenzen auch lokal vergeben

Die Bundesnetzagentur wird der Industrie und Gemeinden lokale 5G-Frequenzen auf Antrag zuweisen. Die Versteigerung der Frequenzen bei 2 Gigahertz und 3,6 Gigahertz wurde angeordnet.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Präsidium der Bundesnetzagentur: Wilhelm Eschweiler (links), Jochen Homann (Mitte) und Peter Franke
Das Präsidium der Bundesnetzagentur: Wilhelm Eschweiler (links), Jochen Homann (Mitte) und Peter Franke (Bild: Bundesnetzagentur)

Die Bundesnetzagentur wird Frequenzen für den neuen 5G-Mobilfunk auch lokal vergeben. Das gab die Behörde am 16. Mai 2018 bekannt. "Diese Frequenzen sollen nicht versteigert, sondern auf Antrag zugeteilt werden", erklärte die Bundesnetzagentur. Interessenten seien die Wirtschaft und Industrie, die Frequenzen für autarke Funknetze für Anwendungen wie Industrie 4.0 forderten.

Stellenmarkt
  1. Diehl Metering GmbH, Ansbach/Nürnberg, Bazanowice (Polen)
  2. Allianz Deutschland AG, Stuttgart

Hier geht es um die Bereiche 3.700 MHz bis 3.800 MHz und 26 GHz. Auch Gemeinden und Vertreter der Land- und Forstwirtschaft wollten durch lokale und regionale Funknetze die Mobilfunkversorgung im ländlichen Raum verbessern. Automobilkonzerne und Siemens machen hier erheblichen Druck. Stadtnetzbetreiber Wilhelm.tel hat ebenfalls Pläne für ein eigenes 5G-Netz. Im Großraum Hamburg werden rund 400.000 Haushalte versorgt.

Vergabe der Frequenzen im Frühjahr 2019

Die Bundesnetzagentur hat entschieden, eine Versteigerung für bundesweite Nutzungsrechte der Frequenzen bei 2 Gigahertz und 3,6 Gigahertz anzuordnen. Diese Frequenzen eigneten sich besonders für den Ausbau von 5G in Deutschland. "Der Mobilfunk braucht weitere Frequenzen für den Netzausbau, um die stark ansteigenden Datenvolumina bewältigen zu können. Da die Frequenzen knapp sind, werden sie versteigert", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Bis Ende 2018 werden die finalen Vorgaben für die Versteigerung vorliegen. Die Vergabebedingungen werden regeln, welche Rechte und Pflichten mit der Nutzung der Frequenzen verbunden sind. Dies beinhaltet auch Auflagen zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung. Die Frequenzen werden erst im ersten Quartal 2019 vergeben, ursprünglich sollten sie schon in diesem Jahr versteigert werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Anonymer Nutzer 16. Mai 2018

Und wer soll das bezahlen? Das wäre natürlich erst nach einer Steuererhöhung bezahlbar...

Anonymer Nutzer 16. Mai 2018

Zwang ist der falsche Weg. Zudem hast du heute die "Wahl" ob du einen Anbieter mit einem...

iToms 16. Mai 2018

Dann macht Gemeinde A ihr eigenes Netz auf, will aber nicht mit Gemeinde B roamen, also...


Folgen Sie uns
       


Cyberpunk 2077 angespielt

Cyberpunk 2077 dürfte ein angenehm forderndes und im positiven Sinne komplexes Abenteuer werden.

Cyberpunk 2077 angespielt Video aufrufen
Horror-Thriller Unsubscribe: Wie ein Zoom-Film die Nummer 1 an der Kinokasse wurde
Horror-Thriller Unsubscribe
Wie ein Zoom-Film die Nummer 1 an der Kinokasse wurde

Zwei US-Filmemacher haben mit Zoom den Horror-Film Unsubscribe gedreht. Sie landeten damit sogar an der Spitze der US-Box-Office-Charts. Zumindest für einen Tag.
Von Peter Osteried

  1. Film Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten
  2. Alien Im Weltall hört dich keiner schreien
  3. Terminator: Dark Fate Die einzig wahre Fortsetzung eines Klassikers?

Threefold: Die Idee vom dezentralen Peer-to-Peer-Internet
Threefold
Die Idee vom dezentralen Peer-to-Peer-Internet

Wie mit Blockchain, autonomem Ressourcenmanagement und verteilter Infrastruktur ein gerechteres Internet entstehen soll.
Von Boris Mayer

  1. Hamsterkäufe App soll per Blockchain Klopapiermangel vorbeugen

Laravel/Telescope: Die Sicherheitslücke bei einer Bank, die es nicht gibt
Laravel/Telescope
Die Sicherheitslücke bei einer Bank, die es nicht gibt

Ein Leser hat uns auf eine Sicherheitslücke auf der Webseite einer Onlinebank hingewiesen. Die Lücke war echt und betrifft auch andere Seiten - die Bank jedoch scheint es nie gegeben zu haben.
Ein Bericht von Hanno Böck

  1. IT-Sicherheitsgesetz Regierung streicht Passagen zu Darknet und Passwörtern
  2. Callcenter Sicherheitsexperte hackt Microsoft-Betrüger
  3. Sicherheit "E-Mail ist das Fax von morgen"

    •  /