5G Broadcast: Wien probiert Fernsehen über 5G aus

Der Testlauf zur TV-Verbreitung über 5G ist zuvor in Bayern erfolgreich gewesen.

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ORS-Anlage in Wien
ORS-Anlage in Wien (Bild: ORS)

Ende März 2020 startet ein 5G-Broadcast-Testbetrieb in Wien. Das gab die Österreichische Rundfunksender GmbH (ORS) in einem Blogbeitrag bekannt. An zwei High-Tower-Sendeanlagen am Wiener Kahlenberg und in Wien-Liesing wird die neue Technologie in den nächsten Jahren in zwei Phasen erforscht. Der Testbetrieb wurde von der Medienbehörde KommAustria im November 2019 genehmigt.

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In der ersten Testphase bis zum zweiten Quartal 2021 wird die mobile Übertragungstechnik FeMBMS (Further envolved multimedia broadcast multicast service) mit dem aktuellen DVB-T2-Übertragungsstandard für Antennenfernsehen verglichen. In zukünftigen Szenarien soll es mit FeMBMS möglich sein, Medieninhalte sowohl über Receiver (Set-Top-Boxen) als auch über mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets zu empfangen.

Rundfunkveranstalter könnten damit ihr "Ökosystem für die Medienübertragung" deutlich erweitern, erklärte die ORS.

Die Technische Universität (TU) Wien habe mit der ORS zuvor in einer Simulation technische Parameter wie Datenraten und Empfangsqualität berechnet. "Dazu werden ab Sommer eigene Messwägen in Wien unterwegs sein, um unterschiedliche Geh- und Fahrgeschwindigkeiten zu simulieren und die Empfangsqualität des Signals dabei zu testen."

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Auch die Übertragung von neuen Medienformaten, zum Beispiel HTTP Live Streaming (HLS), und die gleichzeitige Verarbeitung von Mobilfunk, Wi-Fi und FeMBMS-Daten auf mobilen Endgeräten werden dabei untersucht. In der zweiten Phase werde das künftige Zusammenspiel zwischen Broadcast- und Netzwerkbetreibern getestet.

5G Today, das Testfeld in Bayern zur Verbreitung von Fernsehen mit dem LTE/5G-Broadcastmodus FeMBMS, war zuvor erfolgreich. Feldmessungen zeigten, dass sich mit FeMBMS die Eigenschaften eines klassischen Rundfunkübertragungssystems erreichen ließen.

"Auf weiten Teilen der Messstrecke konnten wir einen guten mobilen TV-Empfang realisieren. Diese Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für weitere Standardisierungsarbeiten beim Thema 5G Broadcast", sagte Aneta Baier, Projektleiterin beim Institut für Rundfunktechnik (IRT). Der Bayerische Rundfunk, das Institut für Rundfunktechnologie (IRT), Kathrein (Ericsson), Rohde & Schwarz und Telefónica Deutschland arbeiteten in diesem Forschungsprojekt an einer Rundfunklösung für 5G. Zwei Hochleistungssender von Rohde & Schwarz an den Standorten Wendelstein und Ismaning senden beide mit 100 kW Antennenleistung in einem Single-Frequency-Network.

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