5G-Broadcast: Europaweiter 5G-Fernseh-Test beim Eurovision Song Contest
Der Eurovision Song Contest ist ein Testlauf für Fernsehen über 5G-Netze. Dabei kommen Smartphone-Prototypen zum Einsatz.
Der Südwestrundfunk wird sich im Rahmen des Testlaufs 5G Media2Go an der Übertragung des Finales des Eurovision Song Contest beteiligen. Wie die Landesrundfunkanstalt für die Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz am 12. Mai 2022 bekannt gab, soll der europaweite Test zu 5G Broadcast mit nicht öffentlich erhältlichen Smartphone-Prototypen von Qualcomm und Netzinfrastruktur von Rohde & Schwarz laufen.
Der Südwestrundfunk wird aus Stuttgart zusammen mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Radiotelevisione Italiana (RAI) in Turin, den österreichische Rundfunksendern ORS/ORF in Wien und France Television in Paris das Live-Fernsehprogramm vom Finale des Song Contest über sein 5G-Broadcast-Testnetz ausstrahlen.
Bei 5G-Broadcast können existierende Rundfunksendeanlagen (High Tower High Power) verwendet werden, von denen ähnlich wie bei DVB-T2 ein Signal von einem Sender gleichzeitig an eine unbegrenzte Anzahl von Empfängern gesendet wird. Dies erlaubt einen unabhängigen Netzbetrieb durch Rundfunknetzbetreiber über große Funkzellen mit Radien von bis zu 60 Kilometern. Technisch handelt es sich um FeMBMS (Further evolved Multimedia Broadcast Multicast Service).
5G-Fernsehen ohne Belastung des Datenvolumens
Am Samstag, dem 14. Mai findet die Finalrunde in Turin statt. Dafür ist der deutsche ESC-Vertreter Malik Harris mit seinem Song Rockstars bereits qualifiziert.
Die Ausstrahlung des Songcontest über 5G Broadcast kann ohne Belastung des Datenvolumens auf den Smartphones genutzt werden. Der SWR will nach eigener Aussage mit diesem Test die Reife der Technologie in großem Stil nachweisen. Ziel sei, ein kostengünstiges lineares Medienangebot auch für portable und mobile Endgeräte unter eigenem Netzbetrieb anbieten zu können.
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Wir bekommen also noch einen TV-Broadcast-Standard dazu, der wieder Ressourcen...
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