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Sendemast der Telekom Austria
Sendemast der Telekom Austria (Bild: Telekom Austria)

5G: Braucht Gigabit-Mobilfunk über 1 Million neue Antennen?

Sendemast der Telekom Austria
Sendemast der Telekom Austria (Bild: Telekom Austria)

5G-Mobilfunk mit sehr viel höheren Datenraten und sehr niedriger Latenzzeit steht kurz bevor. Doch ist dafür wirklich ein ganzer Wald neuer Antennen nötig?

Laut Angaben des Stadtnetzbetreiberverbands Buglas (Bundesverband Glasfaseranschluss) müssen für den neuen 5G-Mobilfunk 1,2 Millionen Antennen neu aufgestellt werden. Aus Mobilfunkausrüsterkreisen hat Golem.de erfahren, dass diese Angaben stark übertrieben sein dürften.

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Es gibt pro Mobilfunkbetreiber in Deutschland gegenwärtig 25.000 Antennenstandorte. Bisher soll 5G für die sogenannten eMBB-Funktionen (enhanced Mobile Broadband) zunächst einmal durch die Aufrüstung bestehender Makro-Sites entstehen, wo möglich mit neuen Frequenzressourcen aus dem 3.6-GHz-Band. Erst später werde es eine Verdichtung mit 26-GHz-Basisstationen geben.

Eine so hohe Steigerungsprognose für die Antennen sei laut dem Experten "aus Marktsicht höchst abenteuerlich". Aus technischer Anforderungssicht sei hier wahrscheinlich einfach die Zahl der WiFi-Hotspots zur Grundlage genommen worden.

NSA (Non-Stand Alone) 5G-Technologie

Das Standardisierungsgremium 3GPP arbeitet an der sogenannten NSA (Non-Stand Alone) 5G-Technologie, die die Fähigkeiten des 5G NR (New Radio) mit dem existierenden 4G-Netz kombinieren wird. Die Zeitplanung sieht ein Einfrieren des entsprechenden Standards für Dezember 2017 vor. Dabei konzentrieren sich die Arbeitspakete der 3GPP auf die eMBB-Funktionen.

Erreicht werden auf diese Weise höhere Datenraten und geringere Latenzzeiten als heute, aber nicht so dramatisch, wie immer für 5G-Dienste propagiert wurde. 5G verspricht eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als 1 Millisekunde.

Ein Vodafone-Sprecher sagte Golem.de: "Wir können die Zahl von 1,2 Millionen Antennen nicht bestätigen. Dies hängt von vielen Faktoren, wie etwa den zu nutzenden Frequenzen ab."

"Um hierzu eine konkrete Aussage zu treffen, ist es noch deutlich zu früh", sagte eine Telefónica-Sprecherin.


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SanderK 12. Okt 2017

Es gibt keinen Tarif, bei dem ich nicht Maulen würde. Allerdings will ich nicht zwingend...

Ovaron 12. Okt 2017

Ich würde mir widersprechen wenn ich sowas sagen würde. Du quotest hier aber wieder...

Vögelchen 12. Okt 2017

Woher auch? Das lernt man als Facharbeiter nicht einmal im Ansatz! Mehr als...

ckerazor 12. Okt 2017

Nicht dass ich etwas dazu gelesen hätte und ich lese sehr viel zum Thema Kommunikation...

ckerazor 11. Okt 2017

Mit LTE sieht das eigentlich gar nicht so schlecht aus. Selbst die Kistenschieber bei O2...



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