5G: Berliner Senat und Telekom bauen Testfeld für LTE-Nachfolger

Berlin hat keinen Netzwerkausrüster für sein 5G-Testfeld gefunden. Jetzt macht die Stadt es mit der Telekom, die dafür aber auf Partner angewiesen ist. 5G soll Glasfaserübertragungsraten im Mobilfunk ermöglichen.

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Technikchef Bruno Jacobfeuerborn (links) und 5G-Chefarchitekt Rachid El Hattachi
Technikchef Bruno Jacobfeuerborn (links) und 5G-Chefarchitekt Rachid El Hattachi (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom und der Wirtschaftssenat wollen ein 5G-Testfeld in Berlin errichten. Das gaben die Partner am Wochenende bekannt. Bisher wurde ein Mobilfunkausrüster wie Nokia, Huawei, oder Ericsson gesucht, um das Projekt zu tragen, offenbar kam es aber zu keiner Einigung.

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Laut einem Bericht der Berliner Morgenpost sollen 5G-Anlagen auf dem früheren Telefunken-Hochhaus am Ernst-Reuter-Platz in der Nähe der TU Berlin installiert werden, die einen Radius von rund einem Kilometer ausleuchten. Die Berliner Fraunhofer Institute Heinrich Hertz und Fokus werden beteiligt sein.

Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer sagte, es freue sie besonders mit der Telekom einen "Netzbetreiber für den Aufbau eines 5G-Testfeldes im öffentlichen Raum in Berlin gewonnen haben." Doch diese Initiative sei "erst der Anfang." Denn ohne Ausrüster und Forschungsinstitute kann die Telekom keine 5G-Entwicklung leisten. Alle bisherigen Testläufe der Telekom wurden wesentlich von Partnern getragen.

5G: Weltweit in einer spannenden Phase

Bruno Jacobfeuerborn, Chief Technology Officer bei der Deutschen Telekom erklärte: "Die Entwicklung von 5G befindet sich weltweit in einer spannenden Phase. Zunächst gilt es auch hier zu überprüfen, ob technische Lösungen der Zukunft in unserem Netz vor Ort erfolgreich eingesetzt werden können. Deshalb werden wir im öffentlichen Raum einzelne Lösungen unter realen Bedingungen testen."

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Im Dezember 2015 wurde angekündigt, dass das 5G-Netz zunächst in ausgewählten Testgebieten errichtet werden könne, wie im Cleantech-Businesspark Berlin-Marzahn, auf dem Campus Charlottenburg, im Umfeld des ehemaligen Flughafens Tempelhof, auf dem Autobahnabschnitt, der den künftigen Flughafen BER mit der Innenstadt verbindet, und auf dem Gelände des bisherigen Flughafens TXL. Nach erfolgreicher Testphase soll die neue Technologie dann in einem zweiten Schritt auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden.

5G soll für den Endkunden mindestens eine Datenübertragungsrate von 100 MBit/s überall im Netzwerk bringen. Der neue Mobilfunkstandard kommt bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als 1 Millisekunde und hohe Verfügbarkeit erreichen.

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