• IT-Karriere:
  • Services:

5G-Auktion: Bundesnetzagentur erhöht Mindestgebot deutlich

Die Bundesnetzagentur hat offenbar genug davon, dass die 5G-Auktion kein Ende nimmt. Erstmals hat die Behörde in einer laufenden Auktion die Mindestgebote angehoben.

Artikel veröffentlicht am ,
Ort der Auktion: Dienstgebäude der Bundesnetzagentur in Mainz
Ort der Auktion: Dienstgebäude der Bundesnetzagentur in Mainz (Bild: Bundesnetzagentur)

Elf Wochen nach dem Start der Versteigerung der Frequenzen hat die Bundesnetzagentur die Höhe der Mindestgebote angehoben. Firmen müssen seit Mittwochmittag Konkurrenten in der Auktion mit mindestens 13 Millionen Euro überbieten, erfuhr das Handelsblatt aus Branchenkreisen. Ein Sprecher der Bundesnetzagentur bestätigte den Schritt auf Anfrage: "Ziel ist eine Beschleunigung der Auktion." Bislang hatte die Behörde noch nie in einer laufenden Auktion die Mindestgebote angehoben.

Stellenmarkt
  1. Lebensversicherung von 1871 a. G. München, München
  2. embeX GmbH, Freiburg im Breisgau, Unna

Die höhere Anforderung gilt seit Mittwochmittag. Sie betrifft den Bereich von 3,6 Gigahertz, in dem 29 der insgesamt zur Versteigerung stehenden 41 Frequenzblöcke liegen. Zuvor hatte die Mindesthöhe bei zwei Prozent der bisherigen Höchstgebote und damit in den meisten Blöcken bei etwa 2,6 Millionen Euro gelegen.

Der Präsident der Bundesnetzagentur Jochen Homann hatte am 28. Mai 2019 die Teilnehmer davor gewarnt, die laufende 5G-Frequenzauktion künstlich zu verlängern. "Wir sind jetzt in der 11. Woche, das ist nicht erfreulich", sagte Homann. Er warnte die Beteiligten davor, "die Auktion zu diskreditieren, indem sie das Bieterverfahren einfach künstlich in die Länge ziehen."

Die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen in Deutschland dauert so lange wie noch nie: Das Verfahren hat bereits am 19. März begonnen - es endet erst, wenn keine Firma mehr Gebote abgibt. Bislang sind mehr als 460 Runden absolviert. Zuletzt stritten die Unternehmen meist nur um einzelne Blöcke, trotzdem kam es zu keinem Abschluss.

In Deutschland wurden schon mehrfach Frequenzen versteigert, aber noch nie hat eine Auktion so lange gedauert wie in diesem Jahr. Im Jahr 2010 hatten die Mobilfunker insgesamt 4,4 Milliarden Euro in 224 Runden für die Frequenzen bezahlt, im Jahr 2015 waren es rund fünf Milliarden Euro in 181 Runden. Im Jahr 2000, bei der Versteigerung der UMTS-Frequenzen, erreichten die Firmen 50,8 Milliarden Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 499,99€

tribal-sunrise 09. Jun 2019

Gibt wie immer viele Betrachtachtungsweisen. Schlussendlich zählt aber vor allem wie viel...

Sharra 06. Jun 2019

Ich hätte da einen tollen Vorschlag: Verleg deine Firma in den thailändischen Busch. Ach...

randya99 06. Jun 2019

Es muss versteigert werden, damit der, der die begrenzte Ressource am effizientesten...

Denkanstoss 06. Jun 2019

Diese ganze Sache mit dem Internetz oder wie das heißt wird sich nicht durchsetzten. Das...

Anonymer Nutzer 06. Jun 2019

geld bekommen, niemand verdient hier was er/sie es bekommt ...


Folgen Sie uns
       


Xiaomi MiTV Q1 im Test

Für das Streamen von Serien oder den Filmeabend zu Hause reicht der preiswerte Fernseher locker aus.

Xiaomi MiTV Q1 im Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /