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5G Advanced und 6G: Nokia steckt 360 Millionen Euro in deutsche Chipentwicklung

Nokia bekommt Förderung und investiert in die Standorte Ulm und Nürnberg. Es geht um SoCs für 5G Advanced und 6G.

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Nokia-Logo im Oktober 2023 an der Konzernzentrale in Finnland (Bild: JUSSI NUKARI/Lehtikuva/AFP via Getty Images)

Nokia wird 360 Millionen Euro an den Standorten Ulm und Nürnberg in Chipdesign und andere Bereiche investieren. Das gab der finnische Telekommunikationsausrüster am 17. Januar 2024 bekannt. Das Unternehmen ist über vier Jahre an dem europäischen IPCEI-Projekt (Important Projects of Common European Interest) beteiligt, das vom Bundeswirtschaftsministerium sowie zwei Bundesländern gefördert wird.

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Nokia-Deutschland-Sprecher Bernhard Fuckert sagte Golem.de auf Anfrage: "Wir bekommen Förderung von den jeweiligen Bundesländern, in denen die Standorte liegen: Bayern für Nürnberg und Baden-Württemberg für Ulm. Der überwiegende Anteil der Investition kommt von Nokia."

Nokia Deutschland: Europäische Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Mikroelektronik

Der Schwerpunkt des Projektes liegt nach den Angaben auf der Entwicklung von Systems-on-Chips, die für Funk- und Optikprodukte in Mobilfunksystemen nach 5G-Advanced- und 6G-Standards entwickelt werden. Dabei spiele auch künstliche Intelligenz eine große Rolle.

Eleftherios Papadopoulos, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Nokia in Deutschland, sagte: "Ich bin überzeugt, dass diese Investition einen bedeutenden Beitrag für die Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Mikroelektronik darstellt."

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Im Oktober 2023 hatte Nokia eine weitere Welle von Massenentlassungen angekündigt. Bis Ende 2026 sollen rund 14.000 Arbeitsplätze abgebaut werden, nachdem der Gewinn im dritten Quartal eingebrochen war. Der finnische Konzern hatte zu dieser Zeit weltweit 86.000 Beschäftigte.