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Der kleine und der große HÜP

Das leere Röhrchen wird weitergeführt, in einen kleinen oder großen Hausübergabepunkt (HÜP). Das sind eigentlich nur Kästen, in denen das Schutzröhrchen endet, aber die viel dünneren Glasfasern weiterlaufen.

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Im HÜP werden die Glasfasern erstmal aufgewickelt, auch um Überlängen zu verstauen. An den acht eckigen Ausbrüchen kann man bis zu acht einzelne Glasfasern über Kupplungen wieder herausführen.

Bei VDSL (Haus 2, mittig) geht das Internet per Glasfaser bis zum grauen Verteilerkasten auf dem Gehsteig und danach per Kupferkabel bis ins Haus. (Bild: Deutsche Telekom) [1/24]

Deutschland optimiert uralte Kupfer-Litzen-Netze. Deshalb gibt es hier so viele Fritzboxen mit fest verbautem DSL-Modem. (Bild: Harald Karcher) [2/24]

Beim Haus ganz rechts endet die Glasfaser im grauen Verteilerkasten auf dem Gehsteig. Der Rest läuft über das TV-Koaxial-Kabel bis in den WLAN-Router. Beim zweiten Haus von rechts läuft die Glasfaser lückenlos bis in den Keller. (Bild: Vodafone) [3/24]

Anno 2010 kam die Fritzbox 6360 Cable mit fest verbautem Kabel-Internet-Modem bis über 100 Mbit/s. Die jüngeren Modelle 6591 von 2019, die 6660 von 2020 und die 6690 von 2022 verstehen schon Docsis 3.1 bis über 1.000 Mbit/s. (Bild: Harald Karcher) [4/24]

Die Statista-Grafik zeigt den Ausbau von Fiber-to-the-Home (FTTH), Fiber-to-the-Premises (FTTP) und Fiber-to-the-Building (FTTB). (Bild: Statista / Screenshot: Harald Karcher) [5/24]

Lieber spät als nie: 2023 hat die Telekom ihr Glasfasernetz stark ausgebaut. Man sieht aber nicht, wie viel davon nur FTTB oder schon FTTH ist. (Bild: Deutsche Telekom) [6/24]

Die Fiber-Fritzboxen 5590 und 5530 haben ein internes Glasfasermodem verbaut und brauchen daher kein externes ONT-Modem. (Bild: Harald Karcher) [7/24]

Der ONT wandelt das Laser-Internet aus der Glasfaser wieder in Strom-Internet für das LAN-Kabel zurück. (Bild: LEW Lechwerke Augsburg) [8/24]

Hinter einem Glasfaser-ONT kann man auch ganz preiswerte WLAN-Router per LAN-Kabel anschließen. Oben im Bild sind vier ONTs von Huawei und Alcatel-Lucent zu sehen, unten drei DSL-Fritzboxen 7360. (Bild: Harald Karcher) [9/24]

Typische Glasfaserinstallation in Deutschland, unter dem Gehsteig: schön versteckt, aber teuer und langwierig im Bau. (Bild: Vodafone) [10/24]

Das blaue Leerrohr wird in den Keller eines Hauses herausgeführt. Später wird eine dünne Glasfaser eingeblasen. (Bild: Harald Karcher) [11/24]

Typische Glasfaser-Installation in Spanien, an der Außenwand eines Hauses (Bild: Dr. Frederic Ufer, VATM) [12/24]

Mit diesem Koffer erklärt die Deutsche Giganetz alle Komponenten für den Glasfaserausbau eines Hauses auf Messen und Bürgerversammlungen. (Bild: Harald Karcher) [13/24]

Martin Herkommer zeigt den Rohrverbund mit 24 leeren Röhrchen, der typischerweise unter dem Gehsteig vergraben wird. (Bild: Harald Karcher) [14/24]

Die graue Dichtungskappe sitzt außen an der Kellerwand. (Bild: Harald Karcher) [15/24]

Das runde Loch am gelben Pfeil wird ausgebrochen, damit das leere Röhrchen durchgeht, das in diesem HÜP dann endet. (Bild: Harald Karcher) [16/24]

Der große weiße HÜP-Kasten reicht für circa 40 Wohnungen. Links führt eine gelbe Glasfaser zum schwarzen ONT-Glasfasermodem. Man könnte also bis zu 40 ONTs an diesen HÜP anschließen. (Bild: Harald Karcher) [17/24]

Über den grünen Glasfaser-Port kommt das Internet per Laserstrahl in den schwarzen ONT. (Bild: Harald Karcher) [18/24]

Links der Glasfaser-HÜP alias APL, mittig das Glasfasermodem alias ONT, rechts eine preisgünstige DSL-Fritzbox 7530 mit vier LAN-Buchsen. (Bild: LEW Lechwerke Augsburg) [19/24]

Auf der gelben Glasfaser kommt das Internet vom weißen HÜP in den schwarzen ONT herein. Über das blaue LAN-Kabel wird es an die Fritzbox weitergeschickt. Über das schwarze Kabel muss der ONT ständig mit Strom versorgt werden. (Bild: Harald Karcher) [20/24]

Mit einer Glasfaser-WLAN-Fritzbox 5530 oder 5590 Fiber könnte man das externe ONT-Fiber-Modem des Providers sparen. Aber weil die Glasfaserprovider ihren ONT lieben, nützen auch die besten Stromspar-Argumente des Fritzbox-Herstellers AVM wenig. (Bild: AVM) [21/24]

Mit solchen Messaufbauten von ADVA kann man Fehler in Glasfaserleitungen auf den Zentimeter genau lokalisieren. (Bild: Harald Karcher) [22/24]

Huawei hat auf der Connected Germany Ende 2023 eine sehr dünne und selbstklebende Glasfaser gezeigt (gelber Pfeil). (Bild: Harald Karcher) [23/24]

Anteil von Glasfaseranschlüssen an allen stationären Breitbandanschlüssen in den Ländern der OECD im Dezember 2022. (Bild: Statista; Daten-Quelle: OECD. Screenshot: Harald Karcher) [24/24]

Acht Fasern sind natürlich mehr, als man für ein Einfamilienhaus braucht: Die Deutsche Giganetz baut normalerweise für jede Wohneinheit zwei Fasern und am Ende noch zwei weitere Fasern für das Haus als Reserve, weil man möglicherweise noch eine zusätzliche Wohnung einbaut oder irgendeine zentrale Messeinheit, die später noch einen zusätzlichen Anschluss braucht, wie Herkommer erklärt.

Normalerweise werde im Ausbau aber eine Faser pro Einheit genutzt, "und da wird ein Kunde angeschlossen und kann damit seine, bei uns bis zu 2,5 Gigabit Daten bekommen".

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Für Mehrfamilienhäuser wird oft der größere HÜP genutzt. Das Muster reicht für ungefähr 40 Wohneinheiten.

Bei VDSL (Haus 2, mittig) geht das Internet per Glasfaser bis zum grauen Verteilerkasten auf dem Gehsteig und danach per Kupferkabel bis ins Haus. (Bild: Deutsche Telekom) [1/24]

Deutschland optimiert uralte Kupfer-Litzen-Netze. Deshalb gibt es hier so viele Fritzboxen mit fest verbautem DSL-Modem. (Bild: Harald Karcher) [2/24]

Beim Haus ganz rechts endet die Glasfaser im grauen Verteilerkasten auf dem Gehsteig. Der Rest läuft über das TV-Koaxial-Kabel bis in den WLAN-Router. Beim zweiten Haus von rechts läuft die Glasfaser lückenlos bis in den Keller. (Bild: Vodafone) [3/24]

Anno 2010 kam die Fritzbox 6360 Cable mit fest verbautem Kabel-Internet-Modem bis über 100 Mbit/s. Die jüngeren Modelle 6591 von 2019, die 6660 von 2020 und die 6690 von 2022 verstehen schon Docsis 3.1 bis über 1.000 Mbit/s. (Bild: Harald Karcher) [4/24]

Die Statista-Grafik zeigt den Ausbau von Fiber-to-the-Home (FTTH), Fiber-to-the-Premises (FTTP) und Fiber-to-the-Building (FTTB). (Bild: Statista / Screenshot: Harald Karcher) [5/24]

Lieber spät als nie: 2023 hat die Telekom ihr Glasfasernetz stark ausgebaut. Man sieht aber nicht, wie viel davon nur FTTB oder schon FTTH ist. (Bild: Deutsche Telekom) [6/24]

Die Fiber-Fritzboxen 5590 und 5530 haben ein internes Glasfasermodem verbaut und brauchen daher kein externes ONT-Modem. (Bild: Harald Karcher) [7/24]

Der ONT wandelt das Laser-Internet aus der Glasfaser wieder in Strom-Internet für das LAN-Kabel zurück. (Bild: LEW Lechwerke Augsburg) [8/24]

Hinter einem Glasfaser-ONT kann man auch ganz preiswerte WLAN-Router per LAN-Kabel anschließen. Oben im Bild sind vier ONTs von Huawei und Alcatel-Lucent zu sehen, unten drei DSL-Fritzboxen 7360. (Bild: Harald Karcher) [9/24]

Typische Glasfaserinstallation in Deutschland, unter dem Gehsteig: schön versteckt, aber teuer und langwierig im Bau. (Bild: Vodafone) [10/24]

Das blaue Leerrohr wird in den Keller eines Hauses herausgeführt. Später wird eine dünne Glasfaser eingeblasen. (Bild: Harald Karcher) [11/24]

Typische Glasfaser-Installation in Spanien, an der Außenwand eines Hauses (Bild: Dr. Frederic Ufer, VATM) [12/24]

Mit diesem Koffer erklärt die Deutsche Giganetz alle Komponenten für den Glasfaserausbau eines Hauses auf Messen und Bürgerversammlungen. (Bild: Harald Karcher) [13/24]

Martin Herkommer zeigt den Rohrverbund mit 24 leeren Röhrchen, der typischerweise unter dem Gehsteig vergraben wird. (Bild: Harald Karcher) [14/24]

Die graue Dichtungskappe sitzt außen an der Kellerwand. (Bild: Harald Karcher) [15/24]

Das runde Loch am gelben Pfeil wird ausgebrochen, damit das leere Röhrchen durchgeht, das in diesem HÜP dann endet. (Bild: Harald Karcher) [16/24]

Der große weiße HÜP-Kasten reicht für circa 40 Wohnungen. Links führt eine gelbe Glasfaser zum schwarzen ONT-Glasfasermodem. Man könnte also bis zu 40 ONTs an diesen HÜP anschließen. (Bild: Harald Karcher) [17/24]

Über den grünen Glasfaser-Port kommt das Internet per Laserstrahl in den schwarzen ONT. (Bild: Harald Karcher) [18/24]

Links der Glasfaser-HÜP alias APL, mittig das Glasfasermodem alias ONT, rechts eine preisgünstige DSL-Fritzbox 7530 mit vier LAN-Buchsen. (Bild: LEW Lechwerke Augsburg) [19/24]

Auf der gelben Glasfaser kommt das Internet vom weißen HÜP in den schwarzen ONT herein. Über das blaue LAN-Kabel wird es an die Fritzbox weitergeschickt. Über das schwarze Kabel muss der ONT ständig mit Strom versorgt werden. (Bild: Harald Karcher) [20/24]

Mit einer Glasfaser-WLAN-Fritzbox 5530 oder 5590 Fiber könnte man das externe ONT-Fiber-Modem des Providers sparen. Aber weil die Glasfaserprovider ihren ONT lieben, nützen auch die besten Stromspar-Argumente des Fritzbox-Herstellers AVM wenig. (Bild: AVM) [21/24]

Mit solchen Messaufbauten von ADVA kann man Fehler in Glasfaserleitungen auf den Zentimeter genau lokalisieren. (Bild: Harald Karcher) [22/24]

Huawei hat auf der Connected Germany Ende 2023 eine sehr dünne und selbstklebende Glasfaser gezeigt (gelber Pfeil). (Bild: Harald Karcher) [23/24]

Anteil von Glasfaseranschlüssen an allen stationären Breitbandanschlüssen in den Ländern der OECD im Dezember 2022. (Bild: Statista; Daten-Quelle: OECD. Screenshot: Harald Karcher) [24/24]

Vier-Faser-Kabel in jede Wohnung

Im Prinzip reicht heute eine einzige Faser pro Wohnung, egal, wie viele Zimmer. Denn innerhalb der Wohnung verteile man ja normalerweise über das herkömmliche Netzwerk, sagt Herkommer. Schließlich gebe es ja noch keine Endgeräte, die tatsächlich die Glasfaser anschließen, keinen Fernseher, keinen Computer, wo man die Glasfaser direkt einsteckt.

Im ersten Ausbauschritt werde aber erstmal eine Faser genutzt, die von der Wohnung über den HÜP-Kasten über die Straßen und weitere Verteilerkästen bis zur Netzzentrale, den PoP (Point-of-Presence) läuft. Dort endet diese Faser, dort sitzt sozusagen die Gegentechnik, die aus Licht elektrische Signale macht oder es weitervermittelt, wie Herkommer erklärt.

  1. Schönheitsfehler: ONT frisst Strom
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