52 HPC-Ladepunkten: EnBW mahnt schnellere Genehmigungen für E-Mobilität an

EnBW hat den Schnellladestandort am Kamener Kreuz eröffnet. Er ist mit 52 Ladepunkten für Elektroautos ausgerüstet.

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EnBW Ladepark Kamener Kreuz
EnBW Ladepark Kamener Kreuz (Bild: EnBW)

Planungs-, Genehmigungs- und Förderverfahren für Ladestationen müssen künftig schneller realisiert werden, fordert EnBW Vorstandsvorsitzender Frank Mastiaux: "Die neue Bundesregierung möchte Deutschland zu einem Leitmarkt für Elektromobilität machen. Damit das gelingt, brauchen wir mehr Drehmoment beim Ausbau der Ladeinfrastruktur. Dabei können wir aus der Energiewende lernen: Überregulierung sollten wir vermeiden, den marktgetriebenen Ausbau priorisieren."

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Sein Unternehmen setzt beim Ladeinfrastrukturausbau auf das öffentliche Schnellladen, sowohl im Fernverkehr als auch im urbanen Raum oder direkt beim Einzelhandel. Die EnBW betreibt nach eigenen Angaben jeden dritten Schnellladestandort, der bundesweit ans Netz gegangen ist, und gibt dafür bis 2025 jährlich 100 Millionen Euro aus.

Ladepark am Kamener Kreuz mit 52 Schnellladesäulen eröffnet

Am 14. Dezember 2021 wurde ein neuer Großstandort der EnBW in der Nähe des Kamener Kreuzes eröffnet. Es handelt sich um den meistbefahrenen Verkehrsknotenpunkt Deutschlands. 52 Fahrzeuge können gleichzeitig laden mit bis zu 300 Kilowatt Leistung.

Mit rund 115.000 zugelassenen reinen Elektroautos liegt Nordrhein-Westfalen im Bundesvergleich auf Platz 1. Jeder zehnte PKW, der in Nordrhein-Westfalen neu zugelassen wird, ist mittlerweile ein rein batterieelektrisches Fahrzeug, teilte Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, anlässlich der Eröffnung mit.

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Am neuen Ladepark gibt es Toiletten, überdachte Sitzmöglichkeiten und eine große Photovoltaik-Anlage. Sie kann bis zu 120 Kilowatt Energie vor Ort erzeugen.

Im April 2021 mahnte der EU-Rechnungshof, dass die EU noch weit davon entfernt sei, ihr im Green Deal gesetztes Ziel von einer Million Ladepunkten bis 2025 zu erreichen. Gleich schwer wiege, dass ein Gesamtfahrplan fehlt, um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Die Verfügbarkeit von öffentlichen Ladestationen variiere von Land zu Land stark und die Zahlungssysteme seien nicht harmonisiert, rügt das Gremium und mahnt mehr Harmonisierung und einen zügigen, planmäßigen Ausbau der Ladesäulen an.

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