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Fotofahrzeug für Street View (auf der Cebit 2010): Mitarbeiter zum Schweigen verpflichtet
Fotofahrzeug für Street View (auf der Cebit 2010): Mitarbeiter zum Schweigen verpflichtet (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Kamerasystem mit GPS kennt die Postion

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510 Systems habe ein spezielles Kamerasystem entwickelt, erzählte Bryon Majusiak, ein ehemaliger Mitarbeiter, dem US-Wissenschaftsmagazin: Es kombinierte Kameras mit sehr präzisen GPS-Empfängern und Trägheitssensoren, so dass die Bilder gleich mit der Position versehen wurden. Gebaut wurde die Kamera von einem Unternehmen namens Topcon Positioning Systems. Der Käufer war Google.

Robotermotorrad navigiert ohne Lidar

Topcon hatte 2005 ein Projekt von Levandowski unterstützt: den Bau des Roboter-Motorrads Ghostrider. Dafür entwickelte sein Team ein Navigationssystem, das auf einem sehr genauen GPS und einer Stereokamera beruhte - und kam so ohne das teurere Lidar aus.

Später beschäftigte sich das Unternehmen doch mit Lidar und setzte das optische Pendant des Radars erstmals überhaupt für die mobile Kartierung ein. 2008 baute 510 Systems ein Lidar in ein Roboterfahrzeug ein: Der US-Fernsehsender Discovery Channel hatte das Unternehmen beauftragt, für eine Sendung ein autonomes Fahrzeug für eine Pizzalieferung zu bauen. Es wurde jener Prius, der 2012 der Mitarbeiterin der Verkehrsbehörde im Nachbarstaat Nevada auffiel.

Google beauftragt - und kauft

Über die Sendung wurde Google auf 510 Systems aufmerksam. Das Unternehmen arbeitete mehrere Jahren mit Thrun zusammen an dem Roboterauto-Projekt - bis Google schließlich 510 Systems übernahm und in die Abteilung Google X eingliederte. Levandowski und die beiden anderen Gründer Andrew Schultz und Pierre-Yves Droz arbeiten immer noch bei Google. Majusiak hat Google dieses Jahr verlassen.

Darüber, warum Google den Kauf unbedingt geheim halten wollte, kann das IEEE Spectrum nur spekulieren: Eine Möglichkeit sei, dass Google nicht zugeben wollte, das Roboterauto nicht komplett selbst entwickelt zu haben. Eine andere sei, dass nur Sieger ein angemessenes Aushängeschild darstellen: Levandowski trat 2005 mit Ghostrider ebenfalls in der Darpa Grand Challenge an. Ghostrider konnte sich aber für die Endrunde, das Wüstenrennen, nicht qualifizieren.

 510 Systems: Street-View- und Roboterauto-Technik von Google zugekauft

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Laufburschi 21. Nov 2014

Ich kann mich erinnern, dass ich mir mal ein interview mit Joe Grand angeschaut habe...

Anonymer Nutzer 21. Nov 2014

Da sehe ich in Google Earth nur nichts von. Du hast auch bisher nicht verstanden wie...



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