Abo
  • Services:
Anzeige
Technik beim Kabelnetzbetreiber Willy.tel in Hamburg
Technik beim Kabelnetzbetreiber Willy.tel in Hamburg (Bild: Willy.tel)

500 MBit/s: Telekom will Ausbau von G.fast frühestens 2017 starten

Technik beim Kabelnetzbetreiber Willy.tel in Hamburg
Technik beim Kabelnetzbetreiber Willy.tel in Hamburg (Bild: Willy.tel)

Weil ihren Kunden vollständige Glasfaseranschlüsse zu teuer seien, setzt die Telekom weiter auf G.fast. Dies hat das Unternehmen der FAZ gesagt. Ab dem Jahr 2017 soll der Ausbau starten, obwohl der neue Standard technisch umstritten ist.

Anzeige

"In zwei bis drei Jahren werden wir mit dem Ausbau beginnen", sagte Telekom-Vorstand Niek Jan van Damme der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit Bezug auf den designierten VDSL2-Nachfolger G.fast. Mit dem neuen Standard lassen sich auch über die Kupferleitungen von herkömmlichen Telefonanschlüssen Datenraten von bis zu 1 GBit/s erreichen. Die Telekom plant dem Bericht zufolge aber, zuerst nur 500 MBit/s anzubieten.

Auf die vom Branchenverband Breko thematisierten Störungen, die G.fast beim UKW-Radio, anderen Funkanwendungen und Powerline verursachen soll, ging der Telekom-Vorstand nicht ein. Er erklärte aber, dass auch er Glasfaseranschlüsse für jeden Haushalt (FTTH) für "die Ideallösung" zur Vernetzung halte. Die Kunden seien aber nicht bereit, so van Damme, die dafür nötigen Preise zu bezahlen. Wie hoch von den Nutzern akzeptierte Kosten sind, gab van Damme jedoch nicht an.

Glasfasern spielen auch beim Ausbau der eigenen Infrastruktur der Telekom eine große Rolle. Van Damme erklärte für die ebenfalls verfolgte Technik des Vectoring, dass die Umstellung der VDSL-Zugangspunkte vergleichsweise einfach sei. Wenn diese Verteiler, die sich in der Regel auf der Straße vor Wohnhäusern befinden, schon per Glasfaser ans Telekomnetz angebunden sind, müssten nur Steckkarten ausgetauscht werden.

Damit will die Telekom dann auch ohne G.fast schon 250 MBit/s erreichen. Derzeit bietet das Unternehmen per VDSL2+ 100 MBit/s an. Damit sind dem Telekom-Vorstand zufolge schon 40 Prozent der Haushalte erreichbar. Mit immer höheren Bandbreiten für private Internetzugänge will das Unternehmen vor allem mit den Kabelprovidern konkurrieren, die bereits schnellere Anschlüsse als die Telekom anbieten.


eye home zur Startseite
Edwardd 27. Dez 2014

Die ganze Kupfertechnik immer wieder aufrüsten und wieder aufrüsten und wieder auf...

Walfleischesser 27. Dez 2014

Stimmt nicht. Du sagst dass bei Telekom nicht mehr als 6000 geht, wie kann man dann...

Walfleischesser 27. Dez 2014

Nein, der Vergleich stimmt nicht. Sicherlich kann Google das Equipment günstiger kaufen...

Walfleischesser 27. Dez 2014

Warum?

M. 27. Dez 2014

Beides. Auch wenn der Übertragungsweg ungeeignet ist, kommt natürlich noch 'irgendwas...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. MÜNCHENSTIFT GmbH, München
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. Computacenter AG & Co. oHG, Frankfurt


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.499,00€
  2. 264€ + 5,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. US-Wahl 2016

    Twitter findet weitere russische Manipulationskonten

  2. Die Woche im Video

    Das muss doch einfach schneller gehen!

  3. Breko

    Waipu TV gibt es jetzt für alle Netzbetreiber

  4. Magento

    Kreditkartendaten von bis zu 40.000 Oneplus-Käufern kopiert

  5. Games

    US-Spielemarkt wächst 2017 zweistellig

  6. Boeing und SpaceX

    ISS bald ohne US-Astronauten?

  7. E-Mail-Konto

    90 Prozent der Gmail-Nutzer nutzen keinen zweiten Faktor

  8. USK

    Nintendo Labo landet fast im Altpapier

  9. ARM-SoC-Hersteller

    Qualcomm darf NXP übernehmen

  10. Windows-API-Nachbau

    Wine 3.0 bringt Direct3D 11 und eine Android-App



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Netzsperren: Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste
Netzsperren
Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste

Spectre und Meltdown: All unsere moderne Technik ist kaputt
Spectre und Meltdown
All unsere moderne Technik ist kaputt
  1. Sicherheitsupdate Microsoft-Compiler baut Schutz gegen Spectre
  2. BeA Noch mehr Sicherheitslücken im Anwaltspostfach
  3. VEP Charter Trump will etwas transparenter mit Sicherheitslücken umgehen

Star Citizen Alpha 3.0 angespielt: Es wird immer schwieriger, sich auszuloggen
Star Citizen Alpha 3.0 angespielt
Es wird immer schwieriger, sich auszuloggen
  1. Cloud Imperium Games Star Citizen bekommt erst Polituren und dann Reparaturen
  2. Star Citizen Reaktionen auf Gameplay und Bildraten von Alpha 3.0
  3. Squadron 42 Mark Hamill fliegt mit 16 GByte RAM und SSD

  1. 999 Mrd $ Klage

    senf.dazu | 12:38

  2. Re: Anstatt Eisen zu Gold machen sie Pappe zu Gold.

    SanderK | 12:37

  3. Re: Weil gängige KK Abrechnungsbuden so nicht...

    v2nc | 12:35

  4. Re: Einzig relevante Frage: Meltdown durch JS im...

    narea | 12:33

  5. so etwas kommt raus

    tschaefer | 12:25


  1. 12:26

  2. 09:02

  3. 18:53

  4. 17:28

  5. 16:59

  6. 16:21

  7. 16:02

  8. 15:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel